NRW-Stiftung unterstützt Rheinisches Mühlendokumentationszentrum

Bis zu 44.000 Euro für die Digitalisierung des Dokumentenarchivs

Die Sammlung des Rheinischen Mühlen-Dokumentationszentrums (RMDZ) wird digital aufbereitet und verfügbar gemacht: Für die Erfassung des Dokumentenarchivs erhält der Verein Rheinisches Mühlen-Dokumentationszentrum e.V. von der NRW-Stiftung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 44.000 Euro. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

Mühlen zählen zu den Landmarken Nordrhein-Westfalens und sind ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes. 2018 wurde das traditionelle Müllerhandwerk in Wind- und Wassermühlen in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Das RMDZ mit Sitz in Erftstadt-Gymnich hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bestand sowie die lange Geschichte der Mühlen zu dokumentieren, archivieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um das Wissen dauerhaft zu bewahren und zeitgemäßer aufzubereiten, soll das umfangreiche Archiv des Vereins nun komplett erfasst, erschlossen und zur digitalen Nutzung bereitgestellt werden. Ausgewählte Inhalte sollen auf der Internetseite des RMDZ sowie im Kulturlandschafts-Portal KuLaDig des LVR veröffentlicht werden. Informationen zum Kulturgut Mühle und zum Mühlenwesen stehen so einer breiten Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung.

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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