NRW-Stiftung sichert Wahrzeichen am Deutschen Bergbau-Museum

Bis zu 250.000 Euro für die Sanierung des Fördergerüsts

Franz-Josef Lersch-Mense aus dem Vorstand der NRW-Stiftung (rechts) überreicht Michael Weberink, Vereinsvorsitzender Vereinigung der Freunde des deutschen Bergbau-Museums Bochum e.V., die Förderurkunde der Stiftung. 

Als sein größtes Sammlungsobjekt weist das „germaniagrüne“ Fördergerüst schon von Weitem den Weg zum Deutschen Bergbau-Museum in Bochum. Um das Wahrzeichen dauerhaft zu erhalten, wird es aktuell denkmalgerecht saniert. Die NRW-Stiftung greift der Vereinigung der Freunde des Deutschen Bergbau-Museums Bochum e. V. bei diesem Vorhaben unter die Arme und stellt ihr eine Förderung von bis zu 250.000 Euro zur Verfügung. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins überreichte Franz-Josef Lersch-Mense aus dem Vorstand der NRW-Stiftung am 9. Dezember 2024 die Förderurkunde an den Vereinsvorsitzenden Michael Weberink. Begleitet wurde das Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung von der ehemaligen Landtagspräsidentin Carina Gödecke sowie Mona Wehling, Leiterin der Abteilung Heimat- und Kulturpflege bei der NRW-Stiftung.

Im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum wird seit 1930 das materielle Erbe des Bergbaus erforscht, bewahrt und vermittelt. Seit über 50 Jahren thront das inzwischen denkmalgeschützt Fördergerüst über dem Gebäude. Seinen ursprünglichen Standort hatte das Doppelbockgerüst über dem Zentralschacht der Schachtanlage Germania in Dortmund-Marten. Im Rahmen der aktuellen Sanierungsarbeiten werden Schäden am Stahlgerüst ausgebessert und die Korrosionsschutzschicht erneuert. Zusätzlich wird eine Lichttechnik installiert, mit der das Gerüst zu bestimmten Anlässen illuminiert werden kann. „Das Fördergerüst am Deutschen Bergbau-Museum ist aus Bochums Stadtsilhouette nicht wegzudenken. Eine Fahrt auf den Förderturm ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern einen weiten Blick über die ehemalige Bergbauregion“, begründet Franz-Josef Lersch-Mense die Förderzusage der Stiftung.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 mehr als 3.700 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt über 315 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.