Das Dach das Schleiper Hammers ist marode und muss dringend erneuert werden. Bei der Sanierung kann der Heimatverein Kierspe e.V. auf die Unterstützung der NRW-Stiftung bauen. Die Stiftung stellt dem Verein bis zu 52.000 Euro zur Verfügung. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.
1989 erwarb der Heimatverein Kierspe das ehemalige Hammerwerk im Schleipetal, um es vor dem Verfall zu retten und die technischen Abläufe erlebbar zu machen. Seither wird der Betrieb des Denkmals ausschließlich durch die Mitglieder des Vereins sichergestellt. Nachdem der Verein dringende Notreparaturen am Gebäude bereits in Eigenleistung durchgeführt hat, wird zum dauerhaften Schutz jetzt das Dach neu abgedichtet und eingedeckt. Die hierfür erforderlichen Mittel stellt die NRW-Stiftung zur Verfügung.
„Es ist dem herausragenden ehrenamtlichen Engagement der Vereinsmitglieder zu verdanken, dass der Schleiper Hammer als für die Region bedeutsames Denkmal erhalten geblieben und nach wie vor in seiner ursprünglichen Funktion erlebt werden kann“, erläutert Eckhard Uhlenberg die Förderentscheidung der Stiftung. Mit Hilfe der NRW-Stiftung konnte bereits 1992 das Technikmuseum im Schleiper Hammer eingerichtet werden.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 rund 3.500 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt 300 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im neuen Podcast „Förderbande“.



