NRW-Stiftung fördert Translozierung einer Kirche

Bis zu 50.000 Euro für neuen Begegnungs- und Veranstaltungsort

Auf dem Foto (von links nach rechts): Thomas Gerhold (Pfarrer), Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann (Vorstand der NRW-Stiftung), Herr Dr. Klemens Krieger (Vorsitzender Förderverein), Sven Engelmann (Bürgermeister), Werner Hütt (Geschäftsführer Verein), Jutta Krumm (Regionalbotschafterin der NRW-Stiftung), Michael Kamp (Museumsleiter) Kim Säger (Architektin), Wolfgang Kamieth (Architekt), Dagmar Hänel (LVR Kulturdezernat), Rainer Düwel (Baukirchenmeister).

Auf dem Foto (von links nach rechts): Thomas Gerhold (Pfarrer), Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann (Vorstand der NRW-Stiftung), Herr Dr. Klemens Krieger (Vorsitzender Förderverein), Sven Engelmann (Bürgermeister), Werner Hütt (Geschäftsführer Verein), Jutta Krumm (Regionalbotschafterin der NRW-Stiftung), Michael Kamp (Museumsleiter) Kim Säger (Architektin), Wolfgang Kamieth (Architekt), Dagmar Hänel (LVR Kulturdezernat), Rainer Düwel (Baukirchenmeister).

Lindlar: Im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar soll zukünftig ein ehemaliges Gotteshaus als Beispiel für das serielle Kleinkirchenprogramm der Evangelischen Kirche im Rheinland in den 1960er Jahren dienen. Der Verein der Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums Lindlar e. V. plant dafür die Versetzung der Notkirche aus Ratingen-Eggerscheidt in das Museum. Dafür stellt die NRW-Stiftung dem Verein eine Förderung in Höhe von bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. Bei einem Besuch überreichte Vorstandsmitglied Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann  die Förderurkunde am 21. Januar 2026 an den Vorstandsvorsitzenden des Vereins, Dr. Klemens Krieger.

„Die Versetzung der Notkirche in das Freilichtmuseum Lindlar stellt einen Gewinn für alle Seiten dar. Hier wird ein eindrucksvolles Gebäude erhalten und erfährt als kulturelle Begegnungsstätte und Veranstaltungsort eine neue Bedeutung“, erklärte Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann. Die durch den Düsseldorfer Architekten Helmut Duncker entworfene Kleinkirche zeichnet sich durch ihre ressourcensparende, minimalistische Architektur aus. Sie wurde von Beginn der 1960er Jahre an in über 30 Exemplaren als vorübergehende Notkirche für neue evangelische Gemeinden errichtet. Im Freilichtmuseum Lindlar wird das Bauwerk die bereits vorhandenen historischen Bauten als innovatives Beispiel aus den 1960er Jahren ergänzen.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt fast 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.