Brakel: Die Bestände des Laubfrosches sind in Nordrhein-Westfalen und insbesondere im Kreis Höxter in den vergangenen Jahrzehnten um mehr als 70 Prozent zurückgegangen. Zur Umkehr dieses negativen Bestandstrends hat die Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V. das Projekt „Lebensader Flussaue – lebendiger Verbund und stille Gewässer“ initiiert. Parallel zur Wiederherstellung geeigneter Lebensräume soll nun ein Zuchtprogramm für den Laubfrosch etabliert werden. Für dieses Vorhaben erhält die Landschaftsstation nun eine Unterstützung der NRW-Stiftung von bis zu 120.000 Euro. Das hat der Vorstand der Stiftung unter Präsident Eckhard Uhlenberg beschlossen. Bei einem Besuch in Brakel überreichte Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung Dr. Ute Röder die Förderurkunde an die Landschaftsstation im Kreis Höxter e. V.
In der Zuchtstation auf dem Gelände des Bildungshauses Modexen wurden mit der Unterstützung der NRW-Stiftung bereits erfolgreiche Zuchtprogramme für die stark bedrohten Arten Geburtshelferkröte, Kreuzkröte und Gelbbauchunke etabliert. „Die Erweiterung der bestehenden Amphibienarche um eine spezialisierte Zuchtstation für den Laubfrosch, baut auf vorhandene, bewährte Strukturen auf. Diese Erfahrungen können direkt auf den Laubfrosch übertragen werden“, bekräftigt Dr. Ute Röder.




