Das „Neue Haus“ auf Haus Harkorten soll erhalten bleiben: Für die denkmalgerechte Restaurierung des repräsentativen Herrenhauses stellt die NRW-Stiftung dem Verein zur Förderung des Erhalts und der Entwicklung von Haus Harkorten e.V. einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60.000 Euro zur Verfügung. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.
Haus Harkorten im Hagener Ortsteil Haspe-Westerbauer ist eine baulich fast vollständig erhaltene Gutsanlage aus dem 18. Jahrhundert und der ehemalige Wohnsitz der Kaufmanns- und Industriellenfamilie Harkort. Während die meisten Gebäudeteile bereits saniert und zu Wohnzwecken umgebaut wurden, wurde das kunsthistorisch wertvolle „Neue Haus“ von 1757 bisher noch nicht restauriert. 2017 wurde es an den Verein übertragen, der bereits erste Grundlagen geschaffen hat. Um den denkmalgerechten Erhalt des Herrenhauses als bedeutendes Zeugnis der Ruhrgebietsgeschichte zu sichern, soll es nun in einem ersten Bauabschnitt vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt werden. Neben der Sanierung des Schieferdaches und der historischen Fenster, sollen der hölzerne Dachstuhl sowie der Kamin und die historischen Holzeinbauten im Inneren gesichert werden.
Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.


