NRW-Stiftung fördert Restaurierung historischer Bücher und Zeitungen

Bis zu 150.000 Euro für wertvolle Druckwerke

Die Stadtbibliothek Köln restauriert mit Hilfe der NRW-Stiftung historische Bücher und Zeitungen (Symbolbild).

Seltene Drucke, kostbare Unikate und Inkunabeln, also Werke aus der Frühzeit des Druckens mit beweglichen Lettern – solche Schätze finden sich in der historischen Stadtbibliothek in Köln. Die NRW-Stiftung hilft jetzt dabei, die Bestände zu erhalten. Sie unterstützt die Kölner Bibliotheksgesellschaft e. V. bei der Restaurierung von Büchern und Zeitungen mit bis zu 150.000 Euro. Das hat der Stiftungsvorstand unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg jetzt beschlossen.

„Die historische Stadtbibliothek ist in Umfang und Inhalt einzigartig“, betont Eckhard Uhlenberg. „Mit der Restaurierung wird dieser wertvolle Bestand auf lange Sicht konserviert und für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht.“ Die Restaurierung ermöglicht auch die Digitalisierung der Werke. Diese ist im jetzigen teils sehr schlechten Zustand der Bücher und Zeitungen nicht möglich.

Konkret übernimmt die NRW-Stiftung die Kosten für die Restaurierung von wertvollen Büchern und Zeitungen mit Bezug zu Nordrhein-Westfalen, darunter zum Beispiel der 1866 erschienene Bildband „Das monumentale Rheinland“ von Franz Bock und der „Allgemeine Anzeiger für Rheinland-Westphalen“ aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 rund 3.500 Natur- und Kulturprojekte mit über 300 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im neuen Podcast „Förderbande“.