Das 95 Jahre alte Dach der Obermarsberger Schützenhalle ist marode und muss saniert werden. Für dieses Vorhaben erhält die St. Peter und Paul Schützenbruderschaft Obermarsberg 1448 e. V. Unterstützung aus Düsseldorf. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Verein für die Sanierung einen Zuschuss von bis zu 200.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich verdoppelt sie jeden vom Verein eingeworbenen Euro bis zu einer Gesamtsumme von 20.000 Euro. Beim Schützenfrühstück im Rahmen des Schützenfests überreichte Karl Peter Brendel aus dem Vorstand der NRW-Stiftung am 6. Juli 2025 die Förderurkunde an den Schützenoberst Jörg Zeh.
Die 1930 errichtete Schützenhalle ist weitgehend im Originalzustand erhalten. Seit 2001 steht sie unter Denkmalschutz. Neben dem Schützenfest finden in der 900 m² großen Halle auch kulturelle Veranstaltungen und Feste sowie Versammlungen von lokalen Vereinen und Verbänden statt. Um aufgetretene Feuchtigkeitsschäden zu beseitigen, muss das marode Hallendach saniert werden. In diesem Zuge wird die Dachfläche auch von gesundheitsschädlichem Asbest befreit. Darüber hinaus sind auch an der Wetterseite des Gebäudes Sanierungsarbeiten nötig. Die Innenseite der Nordwand wird zudem energiegerecht gedämmt sowie neu verputzt und angestrichen. „Die Obermarsberger Schützenhalle ist ein ortsbildprägendes Baudenkmal und zentraler Ort für das gesellschaftliche Leben. Mit unserer Förderung stellen wir sicher, dass die denkmalgeschützte Halle auch weiterhin für die Öffentlichkeit genutzt werden kann“, begründete Karl Peter Brendel die Förderentscheidung der Stiftung.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 mehr als 3.800 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt über 325 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.



