NRW-Stiftung fördert Moorpfad in Dahlem

Bis zu 100.000 Euro für barrierefreies Naturerlebnis

Übergabe Förderungurkunde (vorne von links): Reinhold Müller (Eifelverein Dahlem), Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann (NRW-Stiftung), Jan Lembach (Bürgermeister) Marita Schramm (Ortsbürgermeisterin) zusammen mit Unterstützern des Eifelvereins.

Übergabe Förderungurkunde (vorne von links): Reinhold Müller (Eifelverein Dahlem), Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann (NRW-Stiftung), Jan Lembach (Bürgermeister) Marita Schramm (Ortsbürgermeisterin) zusammen mit Unterstützern des Eifelvereins.

Dahlem: Das „Heidemoor am Moorbach“ in Dahlem zählt zu den wertvollsten Naturräumen im Kreis Euskirchen. Das Moor bietet seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum. Damit die besondere Landschaft auch künftig naturverträglich erlebt werden kann, fördert die NRW-Stiftung die Sanierung und barrierefreie Erweiterung des Moorpfades mit bis zu 100.000 Euro. Bei einem Besuch in Dahlem überreichte Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann die Förderurkunde.

„Moore sind wichtige Klimaschützer und zugleich hochsensible Lebensräume. Der Moorpfad in Dahlem verbindet Naturerlebnis, Umweltbildung und Barrierefreiheit in besonderer Weise. Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, diesen einzigartigen Ort langfristig zu sichern und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen“, erklärte Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann.

Der rund 20 Jahre alte Holzbohlensteg führt Besuchende gezielt durch das empfindliche Moorgebiet und schützt gleichzeitig die sensiblen Flächen. Wegen der dauerhaften Feuchtigkeit ist die Konstruktion inzwischen stark beschädigt und wird nun vollständig erneuert. Geplant ist ein langlebiger Neubau aus Lärchen- und Eichenholz mit teilweise neuer, barrierearmer Wegeführung.

Zusätzlich soll der Moorpfad als Rundweg erweitert und stärker an die Qualitätswanderwege „EifelSchleifen“ und „EifelSpuren“ angebunden werden. Neue Infotafeln und digitale Angebote vermitteln künftig verständlich und anschaulich die Bedeutung der Moore für Artenvielfalt, Klima- und Wasserschutz. Die vorgesehenen Inhalte sind barrierearm, mehrsprachig und teilweise in leichter Sprache geplant.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt rund 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.
Ein Geschenk zum Geburtstag: 2026 feiern wir 40 Jahre NRW-Stiftung. Allen Bürgerinnen und Bürgern, die auch Jahrgang 1986 sind, schenken wir für ein Jahr die Mitgliedschaft in unserem Förderverein. Alle Infos unter www.nrw-stiftung.de/40-jahre.