Spenge: Die Werburg in Spenge ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern als denkmalgeschütztes ehemaliges Rittergut auch das älteste profane Gebäudeensemble in Spenge. Der Vorstand der NRW-Stiftung beschloss unter dem Vorsitz von Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg, die inhaltliche Überarbeitung und moderne Ausstattung der Dauerausstellung des Werburg-Museums im Herrenhaus mit einer Förderung von bis zu 50.000 Euro zu unterstützen. Bei einem Besuch in Spenge überreichte Vorstandsmitglied Dr. Ute Röder die Förderurkunde.
„Die Werburg ist ein bedeutender Ort regionaler Geschichte. Mit der Modernisierung der Dauerausstellung sorgen wir dafür, dass zehn Jahre nach der Eröffnung historische Inhalte zeitgemäß vermittelt werden und auch künftige Generationen Geschichte anschaulich erleben können“, sagte Dr. Ute Röder.
Das Herrenhaus war von 2010 bis 2016 behutsam restauriert und zu einem Museum umgebaut worden. Die multimedial unterstützte Dauerausstellung zur Orts-, Regional- und Adelsgeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts erschließt sämtliche Räume und dient auch als außerschulischer Lernort. Hier sind die Besuchenden auf der Spur der ehemaligen Burgbewohnerinnen und -bewohner und entdecken, wie sie im Alltag gelebt und gearbeitet haben.
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