Der Schutz des Waldes ist auch angesichts des Klimawandels wichtiger denn je – eine neue Dauerausstellung im Haus des Waldes in Köln-Porz soll deshalb künftig den „Wald der Zukunft“ beleuchten. Die NRW-Stiftung fördert das Projekt mit bis zu 120.000 Euro. Bei einem Ortstermin überreichte Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, die Vizepräsidentin der Stiftung, heute die Förderurkunde an Jürgen Hollstein, den Vorsitzenden des Freundeskreises Haus des Waldes Köln e. V.
„Die Ausstellung soll Wissen zum Thema ,Nachhaltiger Wald‘ vermitteln und Lösungen aufzeigen, wie durch gemeinsames Engagement der Wald geschützt werden kann“, sagte Prof. Dr. Barbara Schock-Werner. Im Mittelpunkt der Schau steht die Entwicklung des Kölner Waldes, der seit vielen Jahrzehnten als Erholungswald naturnah bewirtschaftet wird und der somit bisher klimaresistenter ist als viele rein forstwirtschaftlich bewirtschaftete Waldflächen.
Auch der inklusive Aspekt hat den Stiftungsvorstand überzeugt: Die Ausstellungstexte werden in einfacher Sprache gehalten, um Kinder, Erwachsene, Jugendliche sowie Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder geringen Kenntnissen der deutschen Sprache gleichermaßen anzusprechen. Ergänzt werden diese Texte durch ausführlichere und komplexere Beschreibungen.
Die neue Ausstellung ersetzt die in die Jahre gekommene Vorgänger-Ausstellung. Deren Abbau übernehmen Ehrenamtliche. Auch die Betreuung der Besucherinnen und Besucher sowie die Durchführung von Projekten wird durch ehrenamtliches Engagement sichergestellt.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 mehr als 3.800 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt über 325 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.



