NRW-Stiftung fördert Grandmühle-Museum

Bis zu 40.000 Euro für die Vermittlung ländlicher Kultur

Bad Wünnenberg: Der Verein Historische Landtechnik Wünnenberg (HLW) setzt sich seit 1992 dafür ein, die ländliche Alltagskultur und Arbeitswelt zu veranschaulichen und für die Nachwelt zu erhalten. Um im Grandmühle-Museum die Vermittlung attraktiver zu gestalten, plant der Verein den Bau einer Remise und die Vervollständigung der Mahltechnik. Für dieses Vorhaben erhält er nun eine Unterstützung der NRW-Stiftung über bis zu 40.000 Euro. Das hat der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Präsident Eckhard Uhlenberg jetzt beschlossen.

Bereits jetzt erfährt der Museumsort viel Zuspruch durch die Besucherinnen und Besucher. Mit der Förderung der Stiftung wird nun ein Raum geschaffen, in dem die historischen Landmaschinen wettergeschützt ausgestellt werden können. Gleichzeitig wird die Fördersumme in die Vervollständigung der Mahltechnik der Grandmühle investiert. Dadurch wird es in Zukunft möglich sein, den gesamten Produktionsprozess vorzuführen. Der Verein hält so die Geschichte der historischen Landmaschinentechnik sowie die regionale Besonderheit des Grandmahlens für Interessierte lebendig.

„Das Grandmühle-Museum in Bad Wünnenberg ist ein lebendiger Ort, an dem Anliegen der Denkmalpflege, Heimatkunde und des Naturschutzes anschaulich an die Besucher vermittelt werden. Damit stellt es ein eindrucksvolles Beispiel für die Förderzwecke der NRW-Stiftung dar“, betont NRW-Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt fast 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.