NRW-Stiftung fördert Erweiterung des Denkmalpfads Kokerei Zollverein

Bis zu 520.000 Euro für das Geschichtserlebnis im Weltkulturerbe

Seit 2020 ist der Denkmalpfad an der Kokerei ein Highlight im Welterbe Zollverein. Er soll um vier neue Stationen ergänzt werden. Dafür stellt die NRW-Stiftung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein bis zu 520.000 Euro zur Verfügung. Das beschloss nun der Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

Die Produktionsprozesse der 1993 stillgelegten Kokerei sowie wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Hintergründe werden in den Stationen des Denkmalpfades vermittelt. Digitale und multimediale Angebote machen dieses Geschichtserlebnis besonders anschaulich. Die NRW-Stiftung hat bereits die erste Station mit den Themen Kokerei und Kokslöschen gefördert. Nun sollen vier weitere Stationen folgen. Neben der Visualisierung des Verkokungsprozesses sollen auch der Drückvorgang, bei dem das Koks aus der Ofenkammer in den Löschwagen gedrückt wird, sowie der Alltag der Arbeiter vermittelt werden. Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit den Nebenerzeugnissen der Koksproduktion und den daraus gewonnenen Alltagswaren. Mit der Fortsetzung des Denkmalpfads wird das Erlebnisangebot entlang der Koksofenbatterie deutlich erweitert. Der Vorstand der NRW-Stiftung würdigt mit der erneuten Förderung das langjährige Engagement der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein und ihren Einsatz für die lebendige Geschichtsvermittlung in der Weltkulturerbestätte.

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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