NRW-Stiftung fördert erneut das Besucherbergwerk Reinhold Forster Erbstolln

Bis zu 40.000 Euro für Erweiterung des Ausstellungsraums

Klaus Hippenstiel (links, Geschäftsführer der Gewerkschaft Eisenzecher Zug gUG(h)) und rechts: Karl Peter Brendel (Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung).

Klaus Hippenstiel (links, Geschäftsführer der Gewerkschaft Eisenzecher Zug gUG(h)) und rechts: Karl Peter Brendel (Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung).

Siegen: Der Reinhold Forster Erbstolln gehört zu den bedeutendsten Relikten der Siegerländer Montangeschichte. Der bereits 1805 begonnene Stollen war einst Teil der größten und tiefsten Eisenerzgruben des Siegerländer Erzreviers – zeitweise sogar Europas. Bis heute zählt die Grube „Eisenzecher Zug“ zu den längsten begehbaren Erbstollen Nordrhein-Westfalens. Für die geplante Erweiterung des Grubenhauses stellt die NRW-Stiftung bis zu 40.000 Euro Fördermittel bereit. Bei einem Besuch vor Ort überreichte Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, Karl Peter Brendel, die Förderurkunde. 

„Dieser Ort vermittelt generationsübergreifend jährlich rund 3.000 Besucherinnen und Besuchern die beeindruckende Siegerländer Montangeschichte. Mit der Förderung möchten wir dazu beitragen, dass dieser historische Industriestandort langfristig für Besuchende erlebbar bleibt. Der Reinhold Forster Erbstolln bietet faszinierende Einblicke in die Untertagewelt und ist ein außergewöhnliches Natur- und Kulturdenkmal, das seit über 40 Jahren erfolgreich mit ehrenamtlichem Einsatz betrieben wird“, erklärte Karl Peter Brendel.

Mit der geplanten Erweiterung des bestehenden Grubenhauses entsteht ein großzügiger Empfangs- und Ausstellungsraum, in dem künftig historische Objekte, Dokumente und Zeugnisse des regionalen Bergbaus anschaulich präsentiert werden. Gleichzeitig verbessert der neue Bereich die Aufenthaltsqualität für Besuchergruppen und schafft moderne Möglichkeiten, die regionale Bergbaugeschichte lebendig zu vermitteln. Bereits bei der Neuerrichtung des Grubenhauses unterstützte die NRW-Stiftung das Projekt mit insgesamt 190.000 Euro.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt rund 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.

Ein Geschenk zum Geburtstag: 2026 feiern wir 40 Jahre NRW-Stiftung. Allen Bürgerinnen und Bürgern, die auch Jahrgang 1986 sind, schenken wir für ein Jahr die Mitgliedschaft in unserem Förderverein. Alle Infos unter www.nrw-stiftung.de/40-jahre.