Ennigerloh: Um den Lernort der Ennigerloher Windmühle sinnvoll zu ergänzen, plant der Verein Mühlenfreunde Ennigerloh e. V. den Bau einer Remise. In dieser sollen Geräte wie historische Mahlwerke, Waagen und Mühlsteine ausgestellt und ihr Gebrauch demonstriert werden. Für dieses Vorhaben stellt die NRW-Stiftung einen Zuschuss von bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. Bei einem Besuch in Ennigerloh überreichte Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung Karl Peter Brendel die Förderurkunde an den Vorsitzenden Heinz-Josef Heuckmann der Mühlenfreunde Ennigerloh e. V.
„In engem Austausch mit der Stadt Ennigerloh als Eigentümerin der Mühle trägt der Verein Mühlenfreunde Ennigerloh e. V. maßgeblich dazu bei, dieses bedeutende technische Kulturdenkmal nicht nur zu bewahren, sondern aktiv mit Leben zu füllen“, so Karl Peter Brendel. Die Ennigerloher Mühle ist in den letzten Jahren zu einem beliebten Veranstaltungs- und Lernort geworden: Seit 2013 kann, nach fast 90 Jahren Stillstand, wieder Getreide gemahlen werden. Seit 2024 wird das neu errichtete Backhaus zum Brotbacken genutzt und dient als praktischer Lern- und Erlebnisort. Ergänzend soll der nun geplante Bau einer Remise die Ausstellung von Objekten aus dem Bereich des Müllerhandwerks ermöglichen.
Der Verein Mühlenfreunde Ennigerloh e. V. wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, die Ennigerloher Windmühle umfassend zu sanieren und sie als lebendigen Ort für Kultur, Bildung und Gemeinschaft wieder nutzbar zu machen. Heute ist die Windmühle weit mehr als ein restauriertes Denkmal und hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt für die Bevölkerung entwickelt.




