NRW-Stiftung unterstützt Hoesch-Museum beim Umzug eines Stahlbungalows

Bis zu 250.000 Euro für ein Fertighaus der 60er Jahre

In den 1960er-Jahren waren Bungalows und Fertighäuser sehr gefragt. Die Firma Hoesch wollte mit eigens entwickelten Stahlbungalows an diesem Trend teilhaben. Das Hoesch-Museum hat einen solchen Bungalow geschenkt bekommen und möchte ihn im Außenbereich des Museums aufbauen. Für die Umsetzung auf das Museumsgelände stellt die NRW-Stiftung dem Verein Freunde des Hoesch-Museums e.V. bis zu 250.000 Euro zur Verfügung. Das beschloss nun der Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

Die Dauerausstellung des Hoesch-Museums im alten Portierhaus I der ehemaligen Westfalenhütte präsentiert über 160 Jahre Industrie- und Sozialgeschichte in Dortmund. Im Zuge der Neugestaltung des Museumsumfelds wird ein Stahlbungalow vom Typ „L 141“ aus dem Jahr 1965/66 aus der sogenannten Hoesch-Siedlung Kleinholthausen umziehen. Als räumliche Erweiterung des Museums soll er künftig als begehbares Großobjekt und Begegnungsraum dienen. Ausschlaggebend für die Förderung der NRW-Stiftung ist das große ehrenamtliche Engagement, mit dem der Verein „Freunde des Hoesch-Museums“ seit über 15 Jahren die Museumsarbeit unterstützt. Dafür wurde er 2016 mit dem WegWeiser-Preis des Fördervereins NRW-Stiftung ausgezeichnet.

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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