NRW-Stiftung fördert Barrierefreiheit im Waldlabor Werl

Bis zu 33.000 Euro für Lernort

Auf dem Bild: (vordere Reihe, von links) Josef Lefarth, ehemaliger Vorsitzender Waldlabor Werl e. V., Reinhard Lapornik-Jürgens, 1. Vorsitzender Waldlabor Werl e. V., Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, Angelika Hummelsheim, Regionalbotschafterin der NRW-Stiftung für den Kreis Soest und Peter Gründken, Beirat des Waldlabors, sowie (hintere Reihe, von links) Karen Schad, 2. Vorsitzende Waldlabor Werl e. V., Ines Leibold, Kollegin der Hedwig-Dransfeld-Förderschule, Jürgen Staubach, Leiter des Kommunalbetriebs Werl, Arne Krätzig, Forstwirt bei der Stadt Werl und Architekt Nils Oetterer.

Auf dem Bild: (vordere Reihe, von links) Josef Lefarth, ehemaliger Vorsitzender Waldlabor Werl e. V., Reinhard Lapornik-Jürgens, 1. Vorsitzender Waldlabor Werl e. V., Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, Angelika Hummelsheim, Regionalbotschafterin der NRW-Stiftung für den Kreis Soest und Peter Gründken, Beirat des Waldlabors, sowie (hintere Reihe, von links) Karen Schad, 2. Vorsitzende Waldlabor Werl e. V., Ines Leibold, Kollegin der Hedwig-Dransfeld-Förderschule, Jürgen Staubach, Leiter des Kommunalbetriebs Werl, Arne Krätzig, Forstwirt bei der Stadt Werl und Architekt Nils Oetterer.

Hunderte Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler lernen den Lebensraum Wald jedes Jahr im Waldlabor in Werl kennen. Künftig sollen Kinder und Jugendliche mit Handicap die Räumlichkeiten noch besser nutzen können. Dazu wird die Toranlage umgestaltet und es entsteht eine behindertengerechte Toilette. Die NRW-Stiftung fördert das Projekt mit bis zu 33.000 Euro. Bei einem Besuch des Waldlabors am 02.07.2025 überreichte Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg die Förderurkunde an Reinhard Lapornik-Jürgens, 1. Vorsitzender der Freunde und Förderer des Waldlabors Werl e. V.

Der Verein hatte den Lernort im Werler Stadtwald einer Prüfung in Sachen Barrierefreiheit unterzogen, weil künftig auch Klassen der Hedwig-Dransfeld-Schule Werl, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, das Waldlabor nutzen werden. Das Gebäude ist innen bereits weitestgehend barrierefrei, kleinere Unebenheiten lassen sich mühelos beseitigen. Aber erst mit der Toilettenanlage wird das Waldlabor wirklich barrierefrei nutzbar. „Inklusion ist ein wichtiges Anliegen der NRW-Stiftung. Mit dem Projekt ermöglicht der Verein Kindern mit körperlichen Einschränkungen eine selbstbestimmte und direkte Begegnung mit der Natur. Das unterstützen wir gerne“, so Eckhard Uhlenberg.  

Dem Verein Waldlabor Werl gehören mittlerweile 16 Kitas und 15 Schulen aller Schulformen – von der Grundschule bis zum Gymnasium – an. Darüber hinaus ist das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Hamm Mitglied des Vereins. Jede Institution kann das Waldlabor kostenlos nutzen. Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte können auf ausgearbeitete Konzepte zurückgreifen und mit ihren Gruppen die Projekte selbst durchführen. Das Spektrum reicht vom „Naturerlebnis Wald“ mit angeleiteten Sinneserfahrungen und Spielen bis hin zum Experimentieren und Forschen im Wald.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 mehr als 3.800 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt über 325 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.