Köln: In der Großstadt verlieren heimische Reptilien wie Zauneidechse, Schlingnatter oder Ringelnatter zunehmend ihre Lebensräume. Versiegelte Flächen und fehlende Rückzugsorte setzen den Beständen stark zu. Um die Arten gezielt zu schützen, stellt die NRW-Stiftung dem NABU Stadtverband Köln bis zu 56.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Bei einem Besuch überreichte Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, die Förderurkunde.
„Das Projekt verbindet Artenschutz, Forschung und ehrenamtliches Engagement auf überzeugende Weise und bringt die Artenvielfalt direkt in den Alltag der Menschen. Mitmachaktionen, Schulangebote, Broschüren und Informationskampagnen sollen das Wissen über heimische Reptilien stärken und zum Schutz der Artenvielfalt beitragen“, erklärte Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann.
Gleichzeitig stärkt der NABU gezielt die Lebensräume: Auf geeigneten Flächen entstehen neue Eiablage- und Versteckplätze aus Totholz und Laub. Davon profitieren unter anderem Zaun-, Wald- und Mauereidechsen sowie Ringelnattern und Schlingnattern.




