Bergneustadt: Geschichte zum Anfassen: Das Heimatmuseum Bergneustadt macht die Wohn- und Arbeitswelt der Stadt um das Jahr 1900 lebendig und verbindet eine historische Ausstellung mit praktischen Mitmachangeboten. Rund 6.000 bis 6.500 Menschen besuchen das Museum jährlich. Um diesen wichtigen Ort der regionalen Kultur weiterzuentwickeln und für alle Menschen besser zugänglich zu machen, stellt die NRW-Stiftung dem Heimatverein Feste Neustadt e. V. für die barrierefreie Erweiterung Fördermittel von bis zu 200.000 Euro bereit. Bei einem Besuch in Bergneustadt überreichte Karl Peter Brendel, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, die Förderurkunde.
„Heimatmuseen sind wichtige Orte der Erinnerung, Begegnung und Vermittlung. Sie bewahren die Geschichte einer Region und bringen Menschen zusammen. Mit der Förderung unterstützen wir das große ehrenamtliche Engagement in Bergneustadt und helfen dabei, das Museum als lebendigen Treffpunkt für viele Generationen weiterzuentwickeln“, sagte Karl Peter Brendel.
Mit einem barrierefreien Erweiterungsbau schafft der Heimatverein neue Räume für Veranstaltungen, Bildungsangebote und Begegnungen. Der Anbau ergänzt das denkmalgeschützte Ackerbürgerhaus um einen multifunktionalen Veranstaltungsraum, einen neuen Eingangsbereich und barrierefreie Sanitäranlagen. Damit stärkt der Verein das Heimatmuseum als kulturellen Treffpunkt in der Bergneustädter Altstadt und erweitert die Möglichkeiten für Ausstellungen, Vorträge, Vereinsarbeit und museumspädagogische Angebote.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt rund 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.



