Neuer Botschafter des Fördervereins NRW-Stiftung im Kreis Minden-Lübbecke

Rainer Riemenschneider nimmt Ehrenamt auf

Von links nach rechts: Uwe Hempen-Hermeier (Vorstandsmitglied des Fördervereins der NRW-Stiftung), Marianne Thomann-Stahl (stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins), der neue Regionalbotschafter Rainer Riemenschneider, der bisherige Regionalbotschafter Karl-Heinz Haseloh und Dr. Sylvia Necker (Leiterin des LWL-Preußenmuseums).

Von links nach rechts: Uwe Hempen-Hermeier (Vorstandsmitglied des Fördervereins der NRW-Stiftung), Marianne Thomann-Stahl (stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins), der neue Regionalbotschafter Rainer Riemenschneider, der bisherige Regionalbotschafter Karl-Heinz Haseloh und Dr. Sylvia Necker (Leiterin des LWL-Preußenmuseums).

Minden: Die NRW-Stiftung bekommt Unterstützung: Rainer Riemenschneider ist der neue Regionalbotschafter für den Kreis Minden-Lübbecke. Er ist einer von 36 Mitgliedern des Fördervereins der Stiftung, die sich in den Regionen ehrenamtlich für die Stiftungsthemen engagieren und offizielle Ansprechpersonen vor Ort sind. 
Am 8. Oktober 2026 stellte Marianne Thomann-Stahl, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Rainer Riemenschneider in seiner neuen Funktion bei einem Informationsabend vor rund 80 Gästen im LWL-Preußenmuseum in Minden vor.

Die Ehrenamtlichen, zu denen nun auch Rainer Riemenschneider zählt, unterstützen tatkräftig die Arbeit der NRW-Stiftung und ihres Fördervereins. Sie pflegen Kontakte zu den Vereinsmitgliedern und zu den Projektpartnern der Stiftung. Zudem sind sie in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv und werben neue Mitglieder. Denn das Geld für ihre Natur- und Kulturförderungen erhält die NRW-Stiftung zwar überwiegend über den Landeshaushalt aus Lotterieerträgen, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden ihres Fördervereins.

Rainer Riemenschneider ist selbst engagiertes Mitglied des Fördervereins. „Ich freue mich auf mein neues Ehrenamt und auf die Begegnung mit noch mehr engagierten Menschen im Kreis Minden-Lübbecke“, sagt der 64-Jährige. Er ist seit 30 Jahren beim Kreis Minden-Lübbecke tätig und kümmert sich um die Kreisentwicklung und den ländlichen Raum. Dabei gab es im Laufe der Jahre viele Berührungspunkte mit der NRW-Stiftung. Doch den entscheidenden Anstoß, Regionalbotschafter zu werden, bekam er von seinem Vorgänger: Karl-Heinz Haseloh. Der ehemalige Landtagsabgeordnete betreute den Kreis seit 2012 und möchte jetzt kürzertreten. „Wir danken Herrn Haseloh sehr herzlich für sein langjähriges Engagement und freuen uns darüber, dass mit Rainer Riemenschneider ein Nachfolger seine Arbeit aufnimmt, der tief im Kreis Minden-Lübbecke verwurzelt ist“, so Marianne Thomann-Stahl.

Im Kreis Minden-Lübbecke hat die NRW-Stiftung mit ihrem Fördergeld bereits viele interessante Projekte unterstützt – allen voran das Artenschutzprojekt für den Weißstorch. Indem sie mehr als 500 Hektar Naturschutzflächen entlang der Weser erworben hat, sind wertvolle Feuchtgebiete erhalten geblieben und haben dem Storch das „Buffet“ bereitet. Ein großer Erfolg: Gab es Ende der 1980er-Jahre nur noch drei Storchenpaare im Kreis, waren es 2026 beeindruckende 194. Weitere Förderprojekte der NRW-Stiftung sind unter anderem die Museums-Eisenbahn Minden mit der Dampflok „Kattowitz“ und dem Preußenzug, Hof Windheim No2 in Petershagen mit dem Westfälischen Storchenmuseum und das Moorhus im Großen Torfmoor in Lübbecke.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 fast 4.000 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt rund 340 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW, aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.