Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt Horn-Bad Meinberg – die Burg im Stadtteil Horn. Seit mehr als 20 Jahren ist in dem Gebäude unter anderem ein Burgmuseum untergebracht, das die NRW-Stiftung bereits zweimal gefördert hat. Nun möchte der Heimatverein Horn e. V. jahrhundertealte Ausstellungsstücke neu präsentieren. Dafür erhält er von der NRW-Stiftung eine Förderung von bis zu 15.000 Euro. Das hat der Stiftungsvorstand jetzt beschlossen.
Konkret geht es um ein hölzernes Wasserrohr aus dem 18. Jahrhundert sowie Krüge und Gefäße aus dem 15. Jahrhundert. Der Heimatverein plant, sie in einer neuen Vitrine zu zeigen und ihnen dadurch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. So können insbesondere Kinder den Exponaten auf Augenhöhe begegnen. Denn allein im vergangenen Jahr gingen rund 1.000 Kinder bei museumspädagogischen Angeboten auf Entdeckungsreise. Sie sollen künftig das Thema „Wasser“ in der Stadt Horn, die bereits im 16. Jahrhundert über eine künstliche Wasserversorgung verfügte, noch besser verstehen können.
„Der Heimatverein Horn leistet seit vielen Jahren vorbildliche Museumsarbeit mit einem umfangreichen Begleit- und Veranstaltungsprogramm. Dieses Engagement fördern wir gern“, begründet Eckhard Uhlenberg die Entscheidung der Stiftung. „Beim Ausstellungsteil rund ums Wasser geht es auch um den Umgang mit knappen natürlichen Ressourcen – und das ist angesichts Klimawandels aktueller denn je.“
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 mehr als 3.600 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt über 300 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im neuen Podcast „Förderbande“.



