Ehrenamtspreis des Fördervereins NRW-Stiftung für den Verein Musik und Theater Sauerland

Mitgliederversammlung in Olsberg

Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung (links) und Geschäftsführer Stefan Ast (rechts) überreichten den WegWeiser-Preis an Sigrid Baust (Zweite von links) und Ulrike Wesely vom MuT-Sauerland e. V.

Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung (links) und Geschäftsführer Stefan Ast (rechts) überreichten den WegWeiser-Preis an Sigrid Baust (Zweite von links) und Ulrike Wesely vom MuT-Sauerland e. V.

Aus einem jahrhundertealten Hof wird ein Kulturgut, das jedes Jahr tausende Menschen aus Nah und Fern anzieht und verbindet – eine echte Erfolgsgeschichte. Für seine Arbeit rund um den denkmalgeschützten Schrabben Hof in Kirchhundem-Silberg hat der Verein Musik und Theater Sauerland (MuT-Sauerland e. V.) aus Lennestadt am Samstag, 5. Juli 2025, den WegWeiser-Preis des Fördervereins NRW-Stiftung bekommen. Er wurde im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fördervereins in der Konzerthalle Olsberg verliehen. Dazu waren rund 200 Menschen aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens ins Sauerland gekommen.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Breuer, lobte in seiner Laudatio das Engagement der Ehrenamtlichen des MuT-Sauerland e. V. Seit mehr als 10 Jahren trägt der Verein die Verantwortung für den Hof, den mehrere zehntausend Menschen im Jahr besuchen. Sie strömen unter anderem in ein Heimatmuseum, ein altes Backhaus, ein nostalgisches Café mit Biergarten und eine Feiertenne und sie nutzen nicht zuletzt ein umfangreiches kulturelles Angebot in der Trödel- und der Theaterscheune. „Der Kulturverein hat das Anwesen aus dem Dornröschenschlaf geweckt und über viele Jahre mit großem ehrenamtlichem Engagement das heutige Kulturgut geschaffen“, so Michael Breuer. „Wir sagen Danke für diesen großen Einsatz und das beispielhafte Engagement.“

Im Rahmen der Mitgliederversammlung fanden auch Wahlen statt: Dabei wurden Uwe Hempen-Hermeier, ehemaliger Geschäftsführer der JENZ GmbH aus Petershagen, und Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, als Beisitzer in den Vorstand des Fördervereins NRW-Stiftung gewählt.

Rund 200 Menschen aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens waren zur Mitgliederversammlung des Fördervereins NRW-Stiftung in die Konzerthalle Olsberg gekommen.

Die neu in den Vorstand des Fördervereins NRW-Stiftung gewählten Beisitzer (von links) Thomas Hendele und Uwe Hempen-Hermeier mit (von rechts) dem Vorsitzenden des Fördervereins Michael Breuer, Geschäftsführer Stefan Ast und der Stellvertretenden Vorsitzenden Marianne Thomann-Stahl.

Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung (links) und Geschäftsführer Stefan Ast (rechts) überreichten den WegWeiser-Preis an Sigrid Baust (Zweite von links) und Ulrike Wesely vom MuT-Sauerland e. V.

Bei dem Treffen präsentierten zehn von der NRW-Stiftung geförderte Natur- und Kulturvereine aus der Region ihre gemeinnützige Arbeit, darunter der Marsberger Heimatbund mit dem Besucherbergwerk Kilianstollen, der Briloner Heimatbund „Semper Idem“ mit dem Museum Haus Hövener, der Dorfgemeinschaftsverein „Wir in Assinghausen“, der Verein für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis und  das Naturschutzzentrum – Biologische Station Hochsauerlandkreis. Bei geführten Exkursionen konnten die Teilnehmenden am Nachmittag die Kultur- und Naturhighlights der Region erkunden. Sie besuchten beispielsweise das Naturschutzgebiet Briloner Kalkkuppen, die Briloner Eselschule oder das Kulturzentrum Kloster Bredelar in Marsberg.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 mehr als 3.800 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt über 325 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im Podcast „Förderbande“.

Mit den WegWeiser-Preis ehrt der Förderverein NRW-Stiftung jährlich Vereine oder Einzelpersonen und sagt ihnen so Dankeschön für ihr besonderes Engagement. Benannt ist der Preis nach seinem Stifter, den 2024 verstorbenen ehemaligen stellvertretenden Präsidenten der NRW-Stiftung, Prof. Eberhard Weise.