NRW-Radtour 2026

Unterwegs im Münsterland - Vom 30.07. bis 2.08.

Im Sommer 2026 laden WestLotto und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung zum 16. Mal zur beliebten NRW-Radtour für Freizeitradler ein.

Start der viertägigen Tour ist am 30. Juli in Dülmen. Gemeinsam wird anschließend auf rund 215 Kilometer über die Etappenziele Lünen und Münster – mit einer Doppelübernachtung – zum Ausgangspunkt zurückgeradelt. Höhepunkt und Abschluss jeder Etappe sind die WDR 4 Sommer Open Airs, zu denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radtour, wie auch interessierte Gäste bei freiem Eintritt eingeladen sind.

Alle, die entspannt schon am Vorabend zum Start anreisen, können sich darüber hinaus am 29. Juli beim Stadtfest Dülmen-Beach bei der WDR4 Open Air Welcome-Party auf die Tour einstimmen.

Entlang der Route liegen zahlreiche Natur- und Kulturprojekte, die in den 40 Jahren seit ihrer Gründung 1986 von der NRW-Stiftung aus Lotteriemitteln von WestLotto gefördert wurden. Dazu gehören etwa die Heimat von Annette von Droste-Hülshoff, Haus Rüschhaus bei Münster, das Museum RELÍGIO in Telgte, das dezentrale Stadtmuseum in Warendorf sowie die Naturschutzgebiete Welter Bach bei Coesfeld und Teile der größten Waldlandschaft des Münsterlandes, der Davert.

Naturschutzgebiet Welter Bach. Seit 1997 sind die Welter Bachniederungen bei Dülmen Naturschutzgebiet. In den Feuchtwiesen leben heute wieder Kiebitz, Schafstelze, Braunkehlchen, Wiesenpieper und Bekassine. Die NRW-Stiftung erwarb im Naturschutzgebiet rund 28 Hektar Naturschutzflächen. Gebietspartnerin der NRW-Stiftung ist die BUND-Ortsgruppe Dülmen.

Gedenkort „Keller Pins“. Der Keller einer jüdischen Familie aus Dülmen ist jetzt ein Gedenkort. Entdeckt worden waren die Mauerreste Anfang 2020 bei archäologischen Ausgrabungen im Zuge der Umgestaltung der Innenstadt.

Biologisches Zentrum Kreis Coesfeld: Der 2,5 Hektar große Garten ist Lernort für die Umweltbildung: Zwischen bunten Blumenwiesen, insektenfreundlichen Stauden und Gehölzen, Wildbienenhotels und Fledermausstollen lässt sich die heimische Artenvielfalt erleben. Die NRW-Stiftung unterstützte den Verein Biologisches Zentrum Kreis Coesfeld e. V. bei der Grundausstattung sowie zwei Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen.

Schloßmühle Lippholthausen: Die Schloßmühle Lippholthausen im Ortsteil Lippholthausen von Lünen ist eine 1760 erbaute Getreidemühle in der Nähe der Lippe. Die NRW-Stiftung unterstützte den Verein der Mühlenfreunde Lippholthausen bei der aufwändigen denkmalgerechten Instandsetzung.

Naturschutzgebiet Davert: Die Davert ist das größte, zusammenhängende historische Waldgebiet im zentralen Münsterland. Die NRW-Stiftung ist in der Davert bereits im Besitz von 8 Hektar Naturschutzflächen und übernimmt 2026 weitere 110 Hektar.

NABU-Naturschutzstation Münsterland: Am südlichen Stadtrand von Münster am Rande der Davert liegt Haus Heidhorn. Die NRW-Stiftung stellt der Naturschutzstation für die Sanierung der „Schiefen Scheune“ zur Umnutzung als Maschinenhalle eine Förderung zur Verfügung.

Haus Rüschhaus: Nur wenige Kilometer von der Innenstadt Münsters entfernt, ist das Haus Rüschhaus ein beliebtes Ziel bei Radfahrenden und Wandernden. Hier wohnte viele Jahre Annette von Droste-Hülshoff. Haus Rüschhaus ist im Eigentum der NRW-Stiftung und wurde der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Mühlenhof-Freilichtmuseum: Fast 30 größere und kleinere Fachwerkbauten sind auf dem etwa fünf Hektar großen Gelände am Aasee zu besichtigen. Die NRW-Stiftung unterstützte den Verein Verein „De Bockwindmüel e. V.“ beim Wiederaufbau eines Weberkottens im Museum sowie bei der Anschaffung von Sachmitteln für die Museumspädagogik.

Westfälisches Pferdemuseum: Das Westfälische Pferdemuseum in Münster ist ein interaktives Museum, das sich der Natur- und Kulturgeschichte des Pferdes widmet. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützte maßgeblich den Bau des „Westfälischen Pferdemuseums“ im Allwetterzoo Münster.

 

Geschichtsort Villa ten Hompel: Das Haus war im Dritten Reich Sitz der Ordnungspolizei, die weitreichend in die Verbrechen des NS-Regimes verstrickt war. Die Ausstellung erzählt in Anlehnung an die Hausgeschichte von diesen Taten und den Versuchen der Aufarbeitung in der Nachkriegszeit. Die NRW-Stiftung unterstützte den Verein zur Förderung einer Erinnerungs-, Forschungs- und Bildungsstätte in der ehemaligen Villa ten Hompel e. V. bei der Professionalisierung der Dokumentation.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgen erfahrene Tour-Scouts des ADFC, ein Fahrradreparaturservice, der Malteser Hilfsdienst sowie die Polizei. 
Die Teilnahmegebühren bewegen sich je nach Übernachtungskategorie zwischen 250 und 460 Euro für die gesamte Tour. Anmeldungen sind in allen WestLotto-Annahmestellen oder unter www.nrw-radtour.de möglich.

www.nrw-radtour.de