Ein Zuhause von Bekassine, Kiebitz und Eisvogel

Naturschutzgebiet Welter Bach bei Dülmen

Seit 1997 sind die Welter Bachniederungen bei Dülmen Naturschutzgebiet. In den Feuchtwiesen leben heute wieder Kiebitz, Schafstelze, Braunkehlchen, Wiesenpieper und Bekassine. Landwirte bewirtschaften die Flächen naturverträglich und züchten dort Galloway-Rinder. Besucher können Vögel und Galloways von Wirtschaftswegen und einer Aussichtsplattform aus beobachten. 

Das Naturschutzgebiet ist gekennzeichnet durch feuchte und nasse Grünlandflächen, die im Kreis Coesfeld in dieser Größe herausragend sind.

Aussichtskanzel im NSG Welter Bach.

Die NRW-Stiftung erwarb große Flächen. Das Amt für Agrarordnung Coesfeld (seit 2007 ein Dezernat innerhalb der Bezirksregierung Münster) führte einen umfangreichen Flächentausch durch. So wurden Naturschutzmaßnahmen möglich, die zum Erhalt großflächiger Sumpfdotterblumenwiesen und vieler anderer Pflanzengesellschaften der Feuchtstandorte führten. Der BUND Landesverband NRW erwarb weitere Flächen und betreut die Wiesen seither in ehrenamtlicher Arbeit.

Unser Engagement

Die NRW-Stiftung erwarb im Naturschutzgebiet rund 28 Hektar Naturschutzflächen. Gebietspartnerin der NRW-Stiftung ist die BUND-Ortsgruppe Dülmen.


Standort

Naturschutzgebiet Welter Bach bei Dülmen
Welte
48249 Dülmen
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