Burg für Kultur und Begegnung
Burg Frankenberg in Aachen

Im Jahr 2005 wurde der Verein „Frankenb(u)erger“ gegründet. Er setzt sich für das Frankenberger Viertel in Aachen ein – ein Stadtquartier aus der Gründerzeit, in dem über 300 Häuser unter Denkmalschutz stehen. Der wichtigste Anziehungspunkt in dem Viertel ist die alte Burg Frankenberg. 2012 schloss der Verein mit der Stadt einen Betreibervertrag über die Burg ab, die zwei Jahre später als Kultur- und Veranstaltungszentrum neu eröffnet wurde. In den Burgräumen finden seitdem Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Konferenzen und private Feiern statt.
Wohnort von Hugo Junkers
Die Frankenburg wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Ihre Erbauer waren mächtige Adlige, die als Vögte der Reichsabtei Burtscheid großen Einfluss ausübten. Später erlebte die Burg lange Verfallszeiten, doch im 19. Jahrhundert kam es zu Wiederaufbaumaßnahmen. 1897 zog der Flugzeugkonstrukteur Hugo Junkers in das Haupthaus ein – er lebte hier fünfzehn Jahre lang.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte die Burg als Eigentum der Stadt Aachen fast fünfzig Jahre lang das stadthistorische Museum. Doch als mit dem 2014 eröffneten „Centre Charlemagne“ ein neues Ausstellungsgebäude entstand, mussten für die Frankenburg neue Nutzungen gefunden werden. Großes bürgerschaftliche Engagement trug dazu bei, die denkmalgerechte Verwandlung der alten Mauern in ein Kultur- und Begegnungszentrum zu ermöglichen. Dafür sammelten die Frankenb(u)erger stolze 165.000 Euro Spendengelder ein, und zahlreiche freiwillige Helfer packten eigenhändig an.
Unser Engagement
Bei der Restaurierung der Burg und ihrer Einrichtung als Kulturzentrum halfen dem Verein „Frankenbu(e)rger“ unter anderem das Land NRW, die Stadt Aachen und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Die NRW-Stiftung förderte 2009 die Sanierung des Burgdaches sowie 2014 die Erschließung der Burgräume für Menschen mit Behinderung.
Standort
Burg FrankenbergGoffartstraße 45
52066 Aachen
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