Letzte Weichenstellung: Artenschutz

Altes Stellwerk Kokerei Hassel

Eigentlich sollte das nicht mehr gebrauchte Stellwerk einer Kokerei-Betriebsbahn in Gelsenkirchen abgerissen werden. Der NABU befand, dass es sich sehr gut als Brutplatz und Versteck für diverse Kulturfolger aus der heimischen Tierwelt eignen würde. In Halbhöhlen außen am Gebäude können Hausrotschwanz und Mehlschwalben nisten und im Inneren würden Fledermäuse ein sicheres Sommerquartier finden. Dafür wird der schmucklose Ziegelbau mit finanzieller Förderung der NRW-Stiftung entkernt, bis auf Einflugöffnungen vermauert und neu gedeckt, das Dach wird anschließend mit genügsamen Pflanzen begrünt. Auch für Wildbienen und andere Insekten werden geeignete Niststrukturen geschaffen. Da die ehemalige Bahntrasse zu einem Radweg umgebaut wird, soll zukünftig eine Informationstafel über die tierischen Bewohnerschaft informieren. Dann heißt es „Nächster Halt: Stellwerk Kokerei Hassel!“

So sah das Gebäude während der Umbauarbeiten aus.

Heute zieren professionelle Graffitis die Außenwände – hier ein Mauersegler.

Übergabe der Förderurkunde an den NABU NRW durch die NRW-Stiftung.

Unser Engagement
Die NRW-Stiftung förderte die Sanierung des Alten Stellwerks, um hier Tieren ein Zuhause zu bieten.


Standort

Artenschutz im alten Stellwerk Kokerei Hassel
Marler Str. 177
45896 Gelsenkirchen
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