EIN INTERESSANTES KAPITEL DER WESELER GESCHICHTE

Sonntags, 11 bis 16 Uhr, bis Sonntag, 6.10.
Museum und Heimathaus - Eiskeller Diersfordt, Wesel

Foto: Museum und Heimathaus - Eiskeller Diersfordt
Foto: Museum und Heimathaus - Eiskeller Diersfordt


Die Ausstellung "20.000 Soldaten und 400 Schiffe vor Wesel" widmet sich einem interessanten Kapitel der Weseler Geschichte. Dabei geht es um Empfänge mit Kanonenschüssen und Paraden, aber auch um Machtdemonstrationen.

Erarbeitet wurde die Ausstellung anlässlich der Wiederentdeckung von Befestigungen eines Heerlagers zwischen Bislich und Flüren von Bernd von Blomberg und Peter Bruns. Im Herbst 1620 lagerte das niederländische Heer unter Prinz Moritz von Oranien vor der von Spaniern besetzten Stadt Wesel. Der Gesandte Venedigs wurde hier mit Kanonenschüssen und Paraden empfangen.

All dies war eine Machtdemonstration der calvinistischen niederländischen Provinzen vor den katholischen Spaniern in Wesel, der bedeutendsten Stadt zwischen Köln und den Niederlanden. Die Ausstellung zeigt die Einrichtung des Lagers durch Bilder, erläutert die historischen Zusammenhänge und informiert über die 2013 wiederentdeckten Lagerbefestigungen von 1620.

Zu besichtigen ist die Ausstellung bis zum 6. Oktober sonntags von 11 bis 16 Uhr (Gruppen nach Vereinbarung). Der Eintritt beträgt für Erwachsene zwei Euro, Kinder und Jugendliche zahlen einen Euro. Für Mitglieder des Heimatvereins der Herrlichkeit Diersfordt sowie für Mitglieder der NRW-Stiftung ist der Eintritt frei.

Kontakt
Museum und Heimathaus - Eiskeller Diersfordt
Am Schloß 1A
46487 Wesel
Telefon: 0281/98 597 795
E-Mail: info@heimatverein-diersfordt.de
www.heimatverein-diersfordt.de


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