INSGESAMT 110.000 EURO FÜR GLASMUSEUM UND RÖMERKANAL-INFORMATIONSZENTRUM

NRW-STIFTUNG FINANZIERT BARRIEREFREIHEIT FÜR ZWEI AUSSTELLUNGSPROJEKTE IN RHEINBACH

Rheinbach, 25.09.2018. Und wieder gibt es gute Nachrichten von der NRW-Stiftung für die Rheinbacher: Für den Verein der Freunde edlen Glases gibt es 35.000 Euro, damit der Ausstellungsbereich des Museums barrierefrei werden kann. Ebenfalls frei von Hindernissen soll auch das neue Informationszentrum zum Römerkanal werden. Dafür gibt die NRW-Stiftung 75.000 Euro. Als stellvertretende Präsidentin der NRW-Stiftung überreichte die frühere Kölner Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-Werner die beiden schriftlichen Förderzusagen jetzt bei einem Besuch in Rheinbach im Beisein von Dr. Raffael Knauber und Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius persönlich an die beiden Vereinsvorsitzenden Joachim Strasdas und Lorenz Euskirchen.

Im Glasmuseum Rheinbach wird derzeit die Dauerausstellung überarbeitet. Um sie künftig besonders für Kinder und Jugendliche reizvoller zu machen, wird die Geschichte der Glasherstellung in Rheinbach mit sozial- und kulturhistorischen Aspekten erweitert. Der Zuschuss der NRW-Stiftung hilft nun, damit die Ausstellung auch für Besucherinnen und Besucher mit körperlichen Beeinträchtigungen zugänglich wird. Um Barrierefreiheit geht es der NRW-Stiftung auch bei der Ausstellung „Wasser für Roms Städte“, die demnächst dauerhaft im künftigen Römerkanal-Infozentrum am Himmeroder Hof zu sehen ist, um die beeindruckende Technik der römischen Wasserversorgung zu vermitteln. Damit der Besuch nicht nur kostenlos, sondern auch  barrierefrei wird, sollen mit dem Zuschuss der NRW-Stiftung etwa tastbare und beleuchtete Führungskanten auf Böden und Wänden ebenso wie Texttafeln mit Brailleschrift und Hörstationen eingesetzt werden. Schock-Werner lobte das beispielhafte Engagement der beiden Vereine für die Kultur in der Region. Die Pläne für die Ausstellungen seien überzeugend gewesen.

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die NRW-Stiftung landesweit mehr als 3000 Natur- und Kulturprojekte mit rund 270 Mio. Euro fördern. Das Geld für ihre Aufgaben erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.


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