BARACKENLAGER LETTE: BIS ZU 33.000 EURO VON DER NRW-STIFTUNG

UHLENBERG ÜBERREICHTE IN LETTE FÖRDERZUSAGE FÜR NEUE AUSSTELLUNG IM HEIMATHAUS

Coesfeld, 10.09.2018. Dieser Gast kam nicht mit leeren Händen: Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, überreichte jetzt bei einem Besuch im Coesfelder Stadtteil Lette eine Förderzusage über 33.000 Euro an den Vorsitzenden des Vereins Denkmal Barackenlager Lette, Harald Dierig. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt damit die Pläne des Vereins, im Heimathaus in Lette eine weitere Dauerausstellung einzurichten. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Bezirksausschusses, Bernhard Kestermann, besuchte der frühere NRW-Umweltminister und Landtagspräsident Uhlenberg auch den Friedhof in Lette und ließ sich die Pläne für die neue Ausstellung erläutern.

Der Trägerverein möchte mit der neuen Ausstellung im Heimathaus die Geschichte des denkmalgeschützten Barackenlagers anschaulicher präsentieren können. Dabei sollen neben der Geschichte des Lagers auch Themen wie Vertreibung, Integration, und Heimat aufgegriffen werden. So soll etwa ein großer Multimedia-Tisch installiert werden, an dem virtuelle Modelle und Karten die unterschiedliche Nutzung des Lagers verdeutlichen. Es gibt zudem aus den vergangenen Jahren zahlreiche Zeitzeugeninterviews, die die Vereinsmitglieder zusammen mit dem Film Haus Bielefeld aufzeichneten, auch sie sollen demnächst hier gezeigt werden sollen. Die Ausstellung wird mobil geplant, damit sie auch in anderen Räumen gezeigt werden kann. Mit den Fördermitteln der NRW-Stiftung und mit weiteren Zuwendungen des Landes und mit Hilfe örtlicher Sponsoren können die Pläne jetzt umgesetzt werden.

Uhlenberg lobte bei seinem Besuch das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder, das die NRW-Stiftung mit dem aktuellen Zuschuss belohnen wolle.
Die in Düsseldorf ansässige Stiftung half dem Heimatverein vor einigen Jahren bereits mit einem Zuschuss in Höhe von rund 8.000 Euro, um den ehemaligen Heidefriedhof zu einer Erinnerungsstätte zu machen. Mehr als 3000 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 mit insgesamt etwa 265 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.


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