25.700 EURO FÜR STÄDTEÜBERGREIFENDE AUSSTELLUNG ZUM ERSTEN WELTKRIEG

NRW-STIFTUNG HILFT ERNEUT DEM OPLADENER GESCHICHTSVEREIN

Leverkusen, 04.05.2018. Gute Nachrichten für den Opladener Geschichtsverein von 1979 e. V.: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird dem Verein einen Zuschuss in Höhe von 25.700 Euro zur Verfügung stellen. Damit wird der Verein in der Villa Römer eine Ausstellung zum 100. Jahrestag zum Ende des Ersten Weltkriegs erstellen. Dies beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Eckhard Uhlenberg. Als Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung wird die ehemalige Dombaumeisterin zu Köln, Prof. Barbara Schock-Werner, die schriftliche Förderzusage demnächst bei einem Besuch in Leverkusen persönlich überbringen.

Der Opladener Geschichtsverein arbeitet seit 2013 an einem Kooperationsprojekt zum Ersten Weltkrieg. Bereits 2014 – 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges – wurde eine Ausstellung zur Mobilisierung in europäischen Städten gezeigt, es schloss sich eine Studienkonferenz im vergangenen Jahr an. Nun möchte der Opladener Geschichtsverein auch das Kriegsende 1918 vor 100 Jahren mit einer Ausstellung und einem Katalog darstellen. Das gesamte Projekt wird zusammen mit dem Jülicher Geschichtsverein und fünf Partnerstädten aus Frankreich, England, Polen und Slowenien umgesetzt. So soll ein Eindruck der Ereignisse in den einzelnen Städten an der sogenannten „Heimatfront“ vermittelt werden. Jede Stadt bringt dabei eigene Positionen zu Themen wie Kriegsende, Kriegserleben und Kriegserinnerung ein. Der Begriff „Heimat“ ist dabei der verbindende Faktor.

Die NRW-Stiftung unterstützte in Leverkusen den Opladener Geschichtsverein schon bei der Ausstellung „Das Preußische Jahrhundert“, die ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Geschichtsverein erarbeitet wurde. Das Geld für ihre Förderungen erhält die NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.


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