BIS ZU 45.000 EURO FÜR DIE SANIERUNG UND UMNUTZUNG DES MÜHLENUMGANGS

NRW-STIFTUNG BEZUSCHUSST ARBEITEN AN DER MÜHLENANLAGE MENKE IN SÜDLOHN

Südlohn:, 07.05.2020. Ein Wahrzeichen Südlohns erhält Unterstützung: Für die Sanierung und Umnutzung des Mühlenumgangs erhält der Förderverein Menke Mühle e.V. einen Zuschuss der NRW-Stiftung von bis zu 40.000 Euro. Zusätzlich verdoppelt die Stiftung alle für dieses Vorhaben eingeworbenen Spenden bis zu einer Höhe von 5.000 Euro. Das hat nun der Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg beschlossen.


Die historische Mühlenanlage Menke besteht aus der hölzernen Achtkant-Holländerwindmühle aus dem Jahr 1812, einer Dampfmühle und einer Sägemühle. Das Werkstattgebäude, Kesselhaus, Motorenhaus sowie das Müllerwohnhaus runden das Ensemble ab. Da die Mühlentechnik voll funktionsfähig und vorführbereit ist, können die technischen Entwicklungsstufen eines Mühlenbetriebs – von Wind- über Dampf- bis zur Dieselkraft – hier anschaulich nachvollzogen werden. Um das Angebot der Mühlenanlage zu erweitern, sollen in dem gemauerten Umgang des Mühlensockels nun Aufenthalts- und Mehrzweckräume entstehen. Denkmalgerecht saniert, beheizbar und mit behindertengerechten Sanitäranlagen ausgestattet, bieten die Räume künftig zusätzlichen Platz für Ausstellungen und Veranstaltungen. „Die Mühle Menke ist schon lange ein identitätsstiftendes Wahrzeichen der Gemeinde Südlohn“, sagt Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung. „Mit der Umnutzung des Mühlenumgangs können neue Angebote für die Besucher geschaffen werden, etwa für größere Veranstaltungen wie den Deutschen Mühlentag oder den Tag des offenen Denkmals.“


Insgesamt konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 rund 3.300 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 280 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Im Kreis Borken unterstützte die NRW-Stiftung Maßnahmen für die Barrierefreiheit im rock’n’popmuseum in Gronau und die Restaurierung von Schloss Raesfeld.


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