BIS ZU 150.000 EURO FÜR DEN UMBAU DES EHEMALIGEN PFERDESTALLS

NRW-STIFTUNG UNTERSTÜTZT SANIERUNGSARBEITEN AM PFERDESTALL DER EHEMALIGEN ZECHEN ALSTADEN

Oberhausen, 14.01.2020. Als Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung brachte der frühere NRW-Europaminister und Chef der Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, bei einem Besuch in Oberhausen eine schriftliche Förderzusage der NRW-Stiftung über bis zu 150.000 Euro mit. Er überreichte sie in Anwesenheit des Kulturdezernenten Apostolos Tsalastras und des Vorsitzenden des Bürgervereins Alstaden, Peter Klunk an Roland Matzdorf und Mathias Bänfer vom Vorstand des Fördervereins Zeche Alstaden. Dieser Zuschuss der NRW-Stiftung wird nun maßgeblich dazu beitragen, den ehemaligen Pferdestall auf dem Gelände der ehemaligen Zechenanlage zu sanieren und zu einer Begegnungsstätte umzubauen.

Zusammen mit den Eigentümern des Geländes, den Eheleuten Ingrid und Ernst Gerlach, wurden dabei auch die Pläne für den Einsatz des Zuschusses erläutert: Zuerst muss das das Mauerwerk saniert, dann die energetische und elektrische Versorgung erneuert werden. Danach wird das Obergeschoß erschlossen, um es künftig als offene Dachterrasse nutzen zu können. Nach der Sanierung sollen in dem Gebäude Veranstaltungen wie Workshops, Ausstellungen, Lesungen, Filmvorführungen, Kon­zerte, Feiern und Basare stattfinden können. Lersch-Mense betonte, dass der ehrenamtliche Einsatz des Fördervereins und die Pläne, das Gebäude künftig für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu öffnen, den Vorstand der NRW-Stiftung letztlich überzeugt hätten. 100.000 Euro der NRW-Stiftung sind bereits fest zugesagt, weitere 50.000 Euro kommen hinzu, wenn der Förderverein Zeche Alstaden Eigenleistungen und Spenden in derselben Höhe aufbringen kann. Das sei zu schaffen, meinten dazu Friedhelm van den Mond und Manfred Stratenhoff, die selbst früher als Bergleute in der der Zeche Alstaden arbeiteten und heute Ehrenmitglieder des Fördervereins Zeche Alstaden sind.

Ihre Fördergelder erhält die NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. In Oberhausen unterstützte die NRW-Stiftung bereits den Ausbau der Remise von Burg Vondern, die Einrichtung von Haus Ripshorst als Haus der Natur und sie Sicherung von Grabungsfunden an der St. Antony-Hütte.


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Franz-Josef Lersch-Mense (Mitte,re.) überreichte die Förderzusage an Roland Matzdorf (li.). Foto: Judith Büthe/NRW-Stiftung.
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