NRW-STIFTUNG GIBT 380.000 EURO FÜR BARRIEREFREIHEIT, INFORMATIONS- UND SPIELANGEBOTE

AUSSENANLAGEN AM KAISER-WILHELM-DENKMAL WERDEN KINDGERECHT UND BARRIEREFREI HERGERICHTET

Porta Westfalica, 26.10.2018. Dieser Gast kam nicht mit leeren Händen: Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, überreichte jetzt bei einem Besuch in Porta Westfalica die schriftliche Förderzusage der NRW-Stiftung über 380.000 Euro an Dr. Gerhard Franke, dem Vorsitzenden des Vereins zur Förderung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals.

Mit dem Zuschuss der NRW-Stiftung können nun der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und seine Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungs­gesellschaft mbH (WLV) weitere Arbeiten im Umfeld der Außenanlagen der neuen Besucher­attraktion in Ostwestfalen in Angriff nehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Barrierefreiheit, zusätzliche Informationsangebote und ein themenbezogener Kinderspielbereich.

Gemeinsam mit dem LWL-Direktor Matthias Löb, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und Matthias Gundler als WLV-Prokurist wurden dabei auch die Planungen für das Außengelände des Denkmals und die Idee eines kleinen Wettbewerbs zur Gestaltung des Spielbereiches vorgestellt. So sollen auf dem 300 Meter langen Weg vom Parkplatz neben Ruhepodesten mit Bänken für gehbehinderte Menschen auch barrierefreie taktile Informationstafeln und Schaukästen auf das Denkmal neugierig machen und weitere kulturelle Angebote aus der Region beziehungsweise in OWL vorstellen. Auf der sanierten Ringterrasse soll für sehbehinderte Menschen die Kaiser-Statue als Tastmodell aufgestellt werden, weitere Hinweistafeln am Denkmal erhalten Brailleschrift. Auch an die jungen Gästen ist gedacht: Auf einem rund 600 Quadratmeter großen Spielgelände sollen das „Monster von Minden“ - ein Raubsaurier, der an der Porta gefunden wurde - ein Römerlager, ein Modell der Wittekindsburg und ähnliche Angebote auf die Geschichte der Region neugierig machen. Eine zusätzliche installierte Technik soll es zudem ermöglichen, dass an den Schaukästen, dem Tastobjekt und dem Kinder­spielbereich Sprach- und Textinformationen kontaktlos auf die Smartphones der Besuche­rinnen und Besucher übertragen werden.

Uhlenberg lobte bei seinem Besuch die Pläne als überzeugend. Schon vor 18 Jahren habe die NRW-Stiftung geholfen, am Kaiser-Wilhelm-Denkmal Informationstafeln aufzustellen. Nach der umfassenden Restaurierung und dem bemerkenswerten Besucherzuspruch habe die NRW-Stiftung jetzt gerne zugesagt, bei der weiteren Ausgestaltung dieser attraktiven Landmarke zu helfen.


Die NRW-Stiftung stellt dem Verein zur Förderung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals einen Zuschuss in Höhe von 380.000 Euro zur Verfügung, damit das Außengelände der neuen Attraktion in Ostwestfalen barrierefrei und kindgerecht gestaltet werden kann.
Der Präsident der NRW-Stiftung, Eckhard Uhlenberg (Mitte links), überreicht die schriftliche Förderzusage an den Vereinsvorsitzenden Dr. Gerhard Franke (Mitte rechts). Foto: Bernd Hegert / NRW-Stiftung.
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