FÖRDERBESCHEID FÜR ORANGERIE ÜBERREICHT / NRW-STIFTUNG GIBT INSGESAMT 155.000 EURO

STARTSCHUSS FÜR DIE ARBEITEN AN DER ORANGERIE IN HERTEN

Herten, 12.10.2018. Dieser Gast kam nicht mit leeren Händen: Dr. Ute Röder, Vorstandsmitglied der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, überreichte jetzt bei einem Besuch in Herten die schriftliche Förderzusage der NRW-Stiftung über 30.000 Euro an die Vorsitzende des Fördervereins Orangerie Schloss Herten, Susanne Fiedler. Mit dem aktuellen Zuschuss kann jetzt der geplante Schutzbau über der Ruine der Orangerie jetzt auch barrierefrei gestaltet werden. Gemeinsam mit Bürgermeister Fred Toplak, Theo Kösters und Horst Urban vom Vereinsvorstand und weiteren Mitgliedern der Hertener Stadtverwaltung wurden bei dem Besuch zugleich die Pläne für den Ausbau erläutert.

Der Besuch war zugleich der Startschuss für die anstehenden Dacharbeiten. Die Orangerie ist heute zwar nur noch als Ruine erhalten, im Hertener Schlosspark ist sie aber das einzige Bauelement aus der Epoche des Barock und daher umso wertvoller. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich der Förderverein der Orangerie zielstrebig dafür ein, dieses Bauwerk zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit seinen Plänen konnte der Verein auch die NRW-Stiftung überzeugen, die zuvor bereits 125.000 Euro für die Rettung der Orangerie bewilligte. Da der Schutzbau aber bislang nicht realisiert wurde, konnte der bestehende Entwurf jetzt erweitert werden: Der Zugang zur Orangerie wird durch eine Rampe auf der Vorderseite des Gebäudes barrierefrei. Dafür wird im Innenraum eine Stützkonstruktion versetzt, und die Veranstaltungsfläche wird dadurch ebenerdig. Röder lobte bei ihrem Besuch vor allem das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder, die sich in enger Kooperation mit der Stadt beharrlich dafür einsetzten, damit die Orangerie als ein „lebendiges Denkmal“ für Veranstaltungen genutzt werden kann. Man sei zuversichtlich, dieses Ziel nun im nächsten Jahr zu erreichen.

Mehr als 3000 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 mit insgesamt etwa 265 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land Nordrhein-Westfalen aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.


Beim Auftakt zum Baubeginn an der Hertener Orangerie (v.l.): Susanne Fiedler, Bürgermeister Fred Toplak und Dr. Ute Röder, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung (Foto: Bernd Hegert/NRW-Stiftung)
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