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HERAUSRAGENDE PROJEKTE AUSGEZEICHNET

"UNSER DORF HAT ZUKUNFT" - SONDERPREISE DER NRW-STIFTUNG

 
 
 
Gerne hat die NRW-Stiftung auch bei dem diesjährigen Landeswettbewerb wieder insgesamt 12 Sonderpreise beigesteuert, jeweils sechs für das Rheinland und sechs für Westfalen-Lippe. Die Auszeichnungen wurden vom Präsident der NRW-Stiftung, Eckhard Uhlenberg und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Karl Heinz Erdmann gemeinsam mit den anderen Preisen in einer großen Feierstunde auf der Veranstaltung am 10. November in der Sälzerhalle in Salzkotten und am 24. November in der Festhalle in Heinsberg-Oberbruch den Dörfern überreicht.

Die Preisträger für die Sonderpreise der NRW-Stiftung:

Westfalen-Lippe

Milchenbach (Lennestadt / Kreis Olpe) und Heid (Wende, Kreis Olpe)
Die Dorfgemeinschaften aus Milchenbach und Heid erhalten jeweils den Sonderpreis für den erfolgreichen und langjährigen Einsatz zur Erhaltung der Vorkommen einer hochgradig gefährdeten Dorfpflanze – den "Guten Heinrich".

Lüdenhausen (Gemeinde Kalletal / Kreis Lippe)
Die Dorfgemeinschaft aus Lüdenhausen erhält einen Sonderpreis für die erfolgreiche Pflege des Naturschutzgebietes "Quellbereich der Osterkalle". Die Lüdenhauser tragen maßgeblich dazu bei, dass seltene Pflanzenarten wie das breitblättrige Knabenkraut – eine Orchideenart - in ihrem Lebensraum erhalten werden.

Müsen (Hilchenbach / Kreis Siegen-Wittgenstein)
Das Bürgerforum "Müsener für Müsen" erhält in Vertretung für die Dorfgemeinschaft einen Sonderpreis der NRW- Stiftung für den Erhalt und die denkmalgerechte Sanierung historischer Bausubstanz im Dorf. Beispielhaft dafür ist ein saniertes Fachwerkgebäude aus dem Jahre 1760 in der "Glück-Auf- Straße", das heute als Wohnhaus genutzt wird.

Rönsahl (Stadt Kierspe / Märkischer Kreis)
In Vertretung für die Dorfgemeinschaft in Rönsahl erhält der Verein "Historische Brauerei" einen Sonderpreis der NRW- Stiftung für die Erhaltung und beispielhafte Sanierung u der ehemaligen Hofanlage Haase mit der denkmalgeschützten Brennerei Krugmann und dem Bürgerhaus.

Enniger (Ennigerloh / Kreis Warendorf)
Sonderpreis für Inklusion: Hier wird die Einbindung behinderter Menschen in das Dorfleben von einer ehrenamtlichen Integrationsbeauftragten unterstützt. Es gibt etwa eine integrative Tanzgruppe und einen integrativen Chor und regelmäßig Angebote für Praktika in Gewerbebetrieben des Dorfes. Die Kirche ist behindertengerecht umgebaut, und Schüler untersuchten die Geschäfte des Dorfes auf ihre Barrierefreiheit – seitdem gibt es etwa spezielle Einkaufskörben extra für Rollatoren.

Dorfgemeinschaft aus Ostwig (Gemeinde Bestwig / Hochsauerlandkreis)
Sonderpreis für Migration: Der Dorfgemeinschaft ist es gelungen, Menschen mit Migrationsgeschichte in die Dorfgemeinschaft einzubinden. So arbeiten Flüchtlinge etwa als Naturranger regelmäßig mit Kinder- und Jugendgruppen zusammen, um die heimische Natur zu entdecken und zu schützen. Der schöne Name des Projektes lautet: "Integration auf Grün"!


Rheinland

Billig (Gemeinde Euskirchen / Kreis Euskirchen)
Die Dorfgemeinschaft aus Billig erhält den Sonderpreis für besondere Nachhaltigkeit beim Erhalt der historischen Gebäude im Ort. Sie bewahren die bauliche Geschichte des Dorfes, obwohl zahlreiche Hofanlagen heute neu genutzt werden. So werden Denkmäler erhalten und das Dorf belebt.

Oberwiehl (Stadt Wiehl / Oberbergischer Kreis)
Das Dorf Oberwiehl im Oberbergischen Kreis überzeugte die Jury mit dem enormen Einsatz für eine historische Kegelbahn. Der Kegelverein Oberwiehl hat es geschafft, zum Beispiel die Inneneinrichtung und Technik zu erhalten.

Freckhausen (Gemeinde Reichshof / Oberbergischen Kreis)
In Freckhausen stehen besonders viele alte Bäume – die Dorfgemeinschaft Freckhausen setzt sich dafür ein, diese zu schützen und zu erhalten. Mit Hecken, Obstgärten und Wegbepflanzung machen die Ehrenamtlichen ihr bergisches Fachwerkstädtchen außerdem immer grüner. So viel Einsatz belohnt die Jury mit dem Sonderpreis Naturschutz!

Kalterherberg (Stadt Monschau / Städteregion Aachen)
Die Dorfgemeinschaft Kalterherberg setzt sich für den Erhalt blütenreicher Wiesen und Weiden ein. Besonders für den in ganz Europa gefährdeten Blauschillernden Feuerfalter sind solche Grünlandflächen wichtig, denn nur hier finden die Raupen genug Schlangenknöterich als Nahrung.

Bürvenich (Gemeinde Zülpich / Kreis Euskirchen)
Erneut zeichnet die Jury die Dorfgemeinschaft Bürvenich mit dem Sonderpreis Inklusion aus: Die lange gemeinsame Aktivität von Dorfgemeinschaft und behinderten Bewohnern der Lebenshilfe ist vorbildlich. In Bürvenich werden alle Menschen in das Dorfgeschehen integriert – und diese "gelebte Integration" ist eindeutig preiswürdig!

Stahe – Niederbusch – Hohenbusch (Gemeinde Gangelt / Kreis Heinsberg)
Die "Drei-Dörfer-Gemeinschaft" – also die drei Dörfer Stahe, Niederbusch und Hohenbusch – zeichnet die Jury mit dem Sonderpreis für Migration aus. Mit vielfältigen Aktivitäten binden die Bewohner die Menschen mit Migrationshintergrund in das Dorfleben ein. Besonders in der gemeinsamen Fahrradwerkstatt knüpfen die Migranten Kontakt mit den Dorfbewohnern. Zwischen Schraubenschlüssel und Kettenfett wird Integration gelebt – vorbildlich und preiswürdig!


Weitere Informationen zum Dorfwettbewerb und den Ergebnissen:

www.dorfwettbewerb.de
Pressebericht auf den Seiten des Umweltministeriums



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