Schloss Harkotten im Münsterland

LANDSCHAFT IM SALON
 

ERÖFFNUNG DER NEUEN DAUERAUSSTELLUNG

KULTURGUT HAUS NOTTBECK - MUSEUM FÜR WESTFÄLISCHE LITERATUR

Nach zwei Monaten Umbauzeit stellten Landrat Dr. Olaf Gericke sowie Professor Walter Gödden, wissenschaftlicher Leiter des Museums, und Ausstellungsmacher Robert Ward auf dem Kulturgut Haus Nottbeck die neue Dauerausstellung der Öffentlichkeit vor. Mit dabei waren auch Vertreter der Förderer: Die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat und Kulturpflege und der Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck haben die Umgestaltung erst ermöglicht.
Nach zwei Monaten Umbauzeit stellten Landrat Dr. Olaf Gericke sowie Professor Walter Gödden, wissenschaftlicher Leiter des Museums, und Ausstellungsmacher Robert Ward auf dem Kulturgut Haus Nottbeck die neue Dauerausstellung der Öffentlichkeit vor. Mit dabei waren auch Vertreter der Förderer: Die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat und Kulturpflege und der Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck haben die Umgestaltung erst ermöglicht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alle Fotos: Kulturgut Haus Nottbeck.
Alle Fotos: Kulturgut Haus Nottbeck.
 
Mit ihrer Eröffnung im Juli 2001 hatte die Dauerausstellung des Museums für Westfälische Literatur, die die westfälische Literaturgeschichte von den Anfängen der Lesekultur im Spätmittelalter bis hin zur Gegenwartsliteratur auffächerte, in Sachen Literaturpräsentation Maßstäbe gesetzt. Es war verblüffend zu sehen, auf wie unterschiedliche Weise Literatur in Erscheinung treten, sichtbar, hörbar und erfahrbar werden kann.

Nun präsentiert sich der Zeitreise durch die westfälische Literaturgeschichte in einem rundum erneuerten Gewand. Nicht allein die Möglichkeit, die Ausstellung auf einen neuen technischen Standard zu heben, gab für Professor Walter Gödden den Ausschlag, den "Museums-Refresh" in Angriff zu nehmen. Der Geschäftsführer der "Literaturkommission für Westfalen" und wissenschaftliche Leiter des Museums wollte die Renovierungsarbeiten auch nutzen, um neue Autoren in die Präsentation zu integrieren und das Themenspektrum um einige Akzente – etwa im Bereich Poetry Slam und Satire – zu erweitern.

So wurde der Kanon der vorgestellten Autorinnen und Autoren grundlegend überarbeitet. Sämtliche Texterläuterungen sowie akustische Vermittlungsangebote wurden vollständig aktualisiert und vielfach erweitert. Allein im sogenannten Cyber-Room im Obergeschoss kann man nun per Touch-Screen biografisches Hintergrundwissen und Hörproben zu 110 Schriftstellerinnen und Schriftstellern einholen – gegenüber der Anzahl von 42, mit der das Museum 2001 startete.

Für die visuelle Umsetzung zeichnet einmal mehr der amerikanische Ausstellungdesigner Robert Ward verantwortlich, der schon 2001 die Museumsgestaltung übernommen hatte. Bei der Neuinszenierung stand für ihn neben einer intuitiveren Besucherleitung und ästhetisch ansprechenden Präsentation vor allem der Inklusionsgedanke im Vordergrund. Leserliche Texte, hochaufgelöste Drucke, komplett überarbeitetes Vitrinendesign – die Liste der Neuerungen ist lang. Auch dynamische Lichtinstallationen mit wechselbaren Texten tragen zu einer Attraktivitätssteigerung bei.

Die Erneuerung der Dauerausstellung wurde unterstützt durch die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat und Kulturpflege, die Kulturgut Haus Nottbeck GmbH und den Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck.

Kontakt / weitere Informationen
Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg
Tel.: 02529 / 94 55 90

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr

Kultur-Café: Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14.00 – 18.00 Uhr

www.kulturgut-nottbeck.de



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