Letzte Weichenstellung: Artenschutz

Altes Stellwerk Kokerei Hassel

Eigentlich sollte das nicht mehr gebrauchte Stellwerk einer Kokerei-Betriebsbahn in Gelsenkirchen abgerissen werden. Der NABU befand, dass es sich sehr gut als Brutplatz und Versteck für diverse Kulturfolger aus der heimischen Tierwelt eignen würde. In Halbhöhlen außen am Gebäude können Hausrotschwanz und Mehlschwalben nisten und im Inneren würden Fledermäuse ein sicheres Sommerquartier finden. Dafür wird der schmucklose Ziegelbau mit finanzieller Förderung der NRW-Stiftung entkernt, bis auf Einflugöffnungen vermauert und neu gedeckt, das Dach wird anschließend mit genügsamen Pflanzen begrünt. Auch für Wildbienen und andere Insekten werden geeignete Niststrukturen geschaffen. Da die ehemalige Bahntrasse zu einem Radweg umgebaut wird, soll zukünftig eine Informationstafel über die tierischen Bewohner informieren. Dann heißt es „Nächster Halt: Stellwerk Kokerei Hassel!“

Unser Engagement

Mit der Spendenaktion „Machen Sie der Burg den Hof“, die von Sommer 2007 bis Ende 2008 stattfand, konnten die Märkische Kulturstiftung Burg Altena und die Freunde der Burg Altena insgesamt rund 150.000 Euro an Spenden aus der Bevölkerung, von Vereinen und Unternehmen der Region einwerben. Die NRW-Stiftung als Partner der Spendenaktion hat jede Spende verdoppelt, sodass im Ergebnis 300.000 Euro für die dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten an der Burg zusammen gekommen sind.


Artenschutz im alten Stellwerk Kokerei Hassel
45896 Gelsenkirchen

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