HAUS DER SEIDENKULTUR / PARAMENTENWEBEREI GOTZES IN KREFELD

VOM FADEN ZUM STOFF


Kommentare

04.03.2014, NRW-Stiftung

Nach Beendigung der Brandschutztechnischen Sanierung der Paramentenweberei öffnet diese am 4. April 2014 wieder ihre Pforten für Besucher.
03.02.2012, Ursula Gröters

Das Museum dokumentiert sehr gut die Entwicklung der Jaquardweberei und stellt insbesondere die vielen verschiedenen Berufsbilder dar, die vom Entwurf bis zum fertigen Stoff beteiligt sind, aber auch die vielfältigen Möglichkeiten, die diese Erfindung dem Stoffdesign eröffnete.
Eine gute, sinnliche Darstellung der Rolle der Entwicklung der Textilindustrie für die Industrialisierung insgesamt, die bis hin zur Entwicklung der digitalen Datenverarbeitung führt. Dies wird auch anschaulich in einem Film gezeigt. - Es werden also alle Sinne angesprochen.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis der momentanen Vergrößerung der Ausstellung im ursprünglichen Fabrikationsgebäude in der Luisenstraße, aber auch auf die zwischenzeitliche Auslagerung zum Südbahnhof.
Gerade für Krefeld ist die Paramentenweberei Gotzes ein wichtiges Stück Stadtgeschichte, die zunächst durch das Verlagssystem und die Hausweberei von Leinen und Seide geprägt war.
Noch ein Tip zur Vorgängergeschichte: Die Weberhäuser in Kempen-St. Hubert, ganz nah bei Krefeld (ebenfalls gefördert von der NRW-Stiftung), zeigen die Heimweberei.

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