HEIDEGEBIET BRÜGGEN-BRACHT

WO MOORFROSCH UND FELDGRILLE SINGEN


Kommentare

29.08.2016, Thomas Härtel

Sehr geehrter Herr Gittinger,

Ihre Frage bekommen wir immer wieder gestellt.

Zum einen ist wichtig zu wissen, daß der NRW-Stiftung nur 2/3 des Brachter Waldes gehören, die restlichen Flächen stehen im Eigentum der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Viersen. Unsere Flächen werden seit dem Kauf 1998 von der Biologischen Station Krickenbecker Seen betreut. Diese ist im Auftrag des Kreises für den Erhalt der seltenen Lebensräume zuständig. Daneben war bis vor 2 Jahren der Landesbetrieb Wald und Holz (Landesforstverwaltung) und ist seitdem der Bundesforstbetrieb für die Waldflächen sowie Fragen der Verkehrssicherheit und der Bejagung zuständig.

Zum anderen werden unsere Flächen in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand mit Mahd, Beweidung und durch gezielt gelegtes Feuer gepflegt. Ohne diese Maßnahmen wären die Heideflächen heute schon vollständig bewaldet. Die Verantwortung für die Maßnahmen zum Erhalt von durch die FFH-Richtline geschützen Lebensräumen und Tier- und Pflanzenarten liegt bei den Unteren Landschaftsbehörden der Kreise, die sich wiederum der Biologischen Stationen als Gebietsbetreuer bedienen. Konkrete Fragen können Sie auch gern an den zuständigen Gebietsbetreuer von der Biologischen Station, Herrn Kolshorn (Tel. 02153-958355, peter.kolshorn@bsks.de), oder den Kreis Viersen richten.

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Härtel
Projektsteuerung Nationales Naturerbe
27.07.2016, albrecht gittinger

Seit Jahren bin ich mit dem Rad immer wieder in Ihrem wunderbaren Gebiet. Jetzt eine Frage: Es wachsen ja an vielen Stellen Kiefern hoch und verdrängen die Calluna-Heide. Gibt es Überlegungen/Bestrebungen, wie man vermeiden kann, dass sich die offenen Heideflächen mittelfristig in Kiefernwald verwandeln?

Mit freundlichem Gruß

A. Gittinger

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