DAUERAUSSTELLUNG ZUR LEVERKUSENER STADTGESCHICHTE

DURCH ZEIT UND RÄUME IN LEVERKUSEN

Einblick in die Ausstellung.
Einblick in die Ausstellung.
Leverkusen – die meisten denken dabei an das Bayerwerk und den Fußballclub Bayer Leverkusen. Weit weniger dürften hingegen Carl Leverkus kennen, den Industriellen, dem die Stadt ihren Namen verdankt. Weil es über Leverkusen noch viel mehr Interessantes zu erfahren gibt, lohnt sich ein Besuch in den ZeitRäumen, der neuen Dauerausstellung zur Stadtgeschichte. Das Gemeinschaftsprojekt von drei Geschichtsvereinen hat sein Domizil im Obergeschoss der 1905 erbauten Villa Römer.

ZeitRaum 5: Menschen und Schicksale
ZeitRaum 5: Menschen und Schicksale
Leverkusen zählt mit rund 160.000 Einwohnern zu den "kleinen Großstädten". Ökonomisch ist die Stadt an Rhein, Wupper und Dhünn jedoch ein Riese. Mit eindrucks-vollen Gemälden und Inszenierungen dokumentieren die ZeitRäume die Entwicklung der Leverkusener Wirtschaft. Es war ursprünglich die Wirtschaft der Stadt Wiesdorf und der Orte Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf. Denn erst durch den Zusammenschluss dieser vier Gemeinden ist Leverkusen 1930 entstanden. Besonders eindrucksvoll: Ein Film von 1960 zeigt im Museum die umwälzenden baulichen Veränderungen, die die junge Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte.

Die Villa Römer in Leverkusen-Opladen
Die Villa Römer in Leverkusen-Opladen
Insgesamt sechs Geschichtsräume (ZeitRäume) laden den Gast zu einem kurzen anschaulichen Gang durch die Geschichte der heutigen Stadt Leverkusen und ihrer Vorgängergemeinden ein. In jedem der sechs Räume führt ein großformatiges Schlüsselbild zu wesentlichen Themen eines Zeitabschnitts. Einzelthemen werden durch Exponate differenziert vorgestellt. Kriterien für die Auswahl der Exponate: exemplarisches Prinzip, Repräsentativität und Anschaulichkeit. (Als Schlüsselbilder werden Bildmotive verstanden, die für den jeweiligen Zeit-Raum den Kern einer Botschaft enthalten.)

Eingangsportal der Villa Römer.
Eingangsportal der Villa Römer.
1. Frühe Spuren: archäologische Funde bis zu den ersten schriftlichen Zeugnissen im 12./13. Jh. - Schlüsselbild: Grabungsarbeiten in St. Aldegundis, Rheindorf

2. Abhängigkeiten und Bindungen: Ortsgeschichte vor Beginn des technisch-wissenschaftlichen Zeitalters – Schlüsselbild: Wenzel Hollars Rheinansicht von Wiesdorf aus (um 1635)

3. Offen für Neues: Wende des 18./19. Jh. bis zur Verlagerung der Ultramarinfabrik von Dr. Carl Leverkus an den Rhein (1860) – Schlüsselbild: Ansicht der Opladener Wupperbrücke von Th. Verhas (um 1840)

4. Der tiefgreifende Umbruch – Großindustrien und Unternehmer: Fundamente für Hochindustrialisierung der Region im Leitsektor Chemie werden gelegt – Schlüsselbild: Gemälde Werk Leverkusen von Bollhagen

5. Menschen und Schicksale: Von der Wende zum 20. Jh. bis Ende des Zweiten Weltkriegs – Schlüsselbild: Wand mit Porträts von zugezogenen Menschen bestimmter Gruppen und Schicksale

6. Die ganze Stadt im Blick: Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart – Schlüsselbild: großflächige Luftaufnahme des heutigen Leverkusens.

Stand der Angaben: Stiftungsmagazin 2/2011


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Die NRW-Stiftung hat den Verein Stadtgeschichtliche Vereinigung e.V. Leverkusen bei der Einrichtung der Dauerausstellung "Zeiträume Leverkusen" im "Haus der Stadtgeschichte / Villa Römer" maßgeblich unterstützt.

Googlemap aufrufenVilla Römer – Haus der Stadtgeschichte -

Haus-Vorster Str. 6, 2. Etage
(Seiteneingang)
51379 Leverkusen (Opladen)
Telefon: 02171 47843
Telefax: 02171 2315
E-Mail:geschaeftsstelle@ogv-leverkusen.de
Internet: www.ogv-leverkusen.de

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