PAPIERMÜHLE PLÖGER IN SCHIEDER

UND LEISE RAUSCHT DER MÜHLENBACH

 
 
Nach zehn Jahren intensiver Restaurationsarbeiten vermelden der Heimatverein Schieder und die Eigentümerfamilie Plöger stolz: Die Maschinen der Papiermühle Plöger - und damit eines der bedeutendsten technischen Kulturdenkmäler Nordrhein-Westfalens - laufen wieder. Auf den Einsatz von Elektromotoren wird traditionsgemäß verzichtet, denn angetrieben wurden die Mühlräder schon um 1900 durch das Wasser der Niese und heute nicht zuletzt den Schweiß der vielen tatkräftigen Helfer.

 
 
Noch bis 1989 wurden in der Niesetaler Mühle vorwiegend Aktenordner hergestellt. Da eine große Zahl der damaligen Maschinen erhalten ist, haben Besucher heute die Möglichkeit, den Prozess der Papierentstehung an 22 Stationen hautnah mitzuerleben und mehr über Spindelpressen, Lumpenschneider, Kollergänge und Trockenstoffbütten zu erfahren und weshalb man zur Papierherstellung einen "Holländer" braucht.

 
 
Nach Einstellung der Produktion hatten die Eigentümer die Mühle - nach Wiederherstellung - zur Nutzung als Technisches Museum zur Verfügung gestellt. Bis es rund 15 Jahre später so weit war, drehten die engagierten und größtenteils ehrenamtlichen Helfer so einige Male am (Mühl-)Rad.


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Ehrenamtliche Helfer des Heimatvereins Schieder und der Eigentümerfamilie Plöger restaurierten die Papiermühle mit finanzieller Unterstützung der NRW-Stiftung, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowie der Stadt Schieder-Schwalenberg.

Googlemap aufrufenPapiermühle Plöger
Im Niesetal 11
32816 Schieder-Schwalenberg
Telefon: 0 52 82 / 601 10
www.papiermuehle-ploeger.de

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