ZECHE ERIN IN CASTROP-RAUXEL

EIN WAHRZEICHEN DER INDUSTRIALISIERUNG

 
 
Die Erschließung neuer Rohstoffquellen und die Nordwanderung des Steinkohlebergbaus leitete Ende der 50er Jahre das große Zechensterben im Ruhrgebiet ein. Übertage-Anlagen wurden abgebrochen, Fördergerüste demontiert, ganze Zechenareale lagen brach.

Häufig werden die ehemaligen Zechenanlagen erst heute wieder genutzt - die Ansicht, dass die alten Zechen im Revier markante Wahrzeichen bilden und als Landmarken der Industrialisierungsgeschichte Aufmerksamkeit und Schutz verdienen, setzt sich nur langsam durch.

Um den Charakter des Ruhrgebiets zu bewahren und auch kommenden Generationen die einstige Gestaltung und Bedeutung dieser Wirtschaftsregion zu vermitteln, hat der Erin-Fördertum-Verein Initiative für den Erhalt von Förderturmanlagen ergriffen. Durch das Engagement des Vereins wurde 1990 die Restaurierung von Schacht 7 der Zeche Erin erfolgreich abgeschlossen.
 
 


Eine weitere Vereinsinitiative galt dem eindrucksvollen Hammerkopfturm von Schacht 3, der noch die ursprünglich maschinelle Ausrüstung enthält.
Gemeinsam mit den Erin-Fördertürmen Schacht 7 und Teutoburgia in der Nachbarstadt Herne bildet der Hammerkopfturm eine weithin sichtbare räumliche Einheit und dokumentiert ein Stück Bergbaugeschichte im Revier. 1993 beendete der Verein die Restaurierungsarbeiten am Hammerkopfturm.


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Die NRW-Stiftung hat die Projekte zum Erhalt der Fördertürme ERIN III und ERIN VII finanziell unterstützt.

Googlemap aufrufenErin III (Hammerkopfturm):
Bodelschwingher Str. 3
44577 Castrop-Rauxel (Ortsteil Schwerin)

Erin VII (Strebengerüst):
Karlstr./Erinstr.
44577 Castrop-Rauxel (Ortsteil Castrop)
www.castrop-rauxel.de/stadtinformation_kultur_freizeit_und_sport/stadtinformationen/stadtportrait/sehenswertes_industriekultur.asp
stadtinformation@Castrop-Rauxel.de

Öffnungszeiten:
Standorte jederzeit zugäglich. Türme sind nur von außen zu besichtigen.

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