GRUBEN- & FELDBAHNMUSEUM ZECHE THERESIA

MIT DER FELDBAHN DURCH DAS MUTTENTHAL

 
 
Im Führerstand der alten Feldbahn-Diesellok sind lauter "Schmalspurbahnliebhaber" versammelt – Kenner historischer Schienenfahrzeuge, die begeistert die ehrwürdige Technik der Lok bewundern, in der keine Digitalanzeige leuchtet und kein Knopf blinkt. Im Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia kommen neben den 90 Loks und rund 200 Waggons auch die Besucher bei zahlreichen Touren in Fahrt. In den historischen Schätzchen rumpeln technisch Interessierte ebenso wie unverbesserliche Romantiker quer durch das Muttenthal.

Die Zeche Theresia in Witten-Bommern wurde 1728 das erste Mal urkundlich erwähnt und gilt damit als eine der ersten südlich der Ruhr. Das denkmalgeschützte Bergwerk ging im Jahre 1892 "in Rente" und wurde stillgelegt. Die Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn, die 1986 aus dem Förderverein Bergbauhistorische Stätten Ruhrgebiet e.V. hervorging, bewahrte die Steinkohlezeche mit dem klangvollen Namen jedoch davor, in Vergessenheit zu geraten: Sie bezog ihr Vereinsdomizil auf dem Gelände und arbeitete lange Jahre hartnäckig daran, sie zu sanieren und ihre Gerätschaften in betriebsfähigem Zustand zu halten.

 
 
In der Lokausstellungshalle und den musealen Ausstellungsräumen können sich Gäste heute vom Gelingen des damaligen Vorhabens überzeugen. Diesel-, Elektro- und Pressluftlokomotiven, Förderwagen aus dem Bergbau, Loren aus dem Feldbahnbereich und natürlich "U-Boote": Personenwagen für die Öffentlichkeit. Gleichzeitig werden auf dem Gleisnetz an speziellen Besichtigungsterminen Fahrten mit den historischen Zügen angeboten. Sie bieten die Gelegenheit, alte Technik hautnah auf ihrem Weg zur Besucherzeche Nachtigall zu erleben und zu begreifen.

Das familienfreundliche Angebot des Gruben- und Feldbahnmuseums findet – wie ein Blick in sein Gästebuch zeigt – großen Anklang. Besonders gelobt werden die eindrucksvollen und etwas geheimnisvollen Nachtfahrten. Für das leibliche Wohl sorgt an allen Betriebstagen die Museums-Caféteria.


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Für Mitglieder des Fördervereins ist der Eintritt ermäßigt.

Bei vielen Projekten erhalten die Mitglieder des Fördervereins vergünstigten Eintritt. [mehr]
Dank Unterstützung der NRW-Stiftung konnten im September 1993 die ersten Loks ihre Fahrten durch das Tal auf der instandgesetzten Bahnstrecke wieder aufnehmen. Die Weichenstellung in den Anfangstagen hat die Ruhrkohle AG übernommen: Sie schenkte der Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e. V. an die 1.000 Meter Gleise sowie zwölf Weichen. Im Herbst 2002 wurde die Zeche Theresia offiziell als Museum eröffnet.

Googlemap aufrufenGruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia
Nachtigallstraße 27-33
58452 Witten-Bommern
Telefon: 01 77 / 4 93 85 04
www.muttenthalbahn.de

Mitglieder des Fördervereins haben freie Fahrt auf der Muttenthalbahn.

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