PROJEKTE
HINTERGRUNDBERICHTE
IM KINO DURCH DIE ZEITEN
LEGENDÄRE LICHTSPIELHÄUSER
Eigentlich ist es nur Licht auf einer Leinwand, doch seit die Brüder Lumière 1895 in Paris ihre ersten Vorführungen veranstalteten, schlägt der Film die Menschen in seinen Bann. Sah man die "lebenden Photographien" anfangs meist nur bei fahrenden Schaustellern, so sorgten stilvolle Filmtheater bald auch architektonisch für großes Kino. Durch das Kinosterben unserer Tage droht aber der Glanz von immer mehr alten Lichtspielhäusern endgültig zu verblassen. Umso wichtiger sind Initiativen, die dafür kämpfen, dass nicht irgendwann auch noch der letzte Vorhang fällt. [mehr...]
KULTURHAUPTSTADTJAHR RUHR.2010
ERLEBNIS RUHR-KULTUR
Vor zweihundert Jahren war das Ruhrgebiet noch eine ländliche Gegend. Dortmund, Essen und Duisburg hatten damals gerade einmal 14.000 Einwohner – zusammen! Doch durch den Siegeszug von Bergbau und Hochöfen entstand an der Ruhr ein riesiger industrieller Ballungsraum, eine Supermetropole, zusammengesetzt aus einem dichten Mosaik eng benachbarter Einzelzentren. [mehr...]
SCHLOSS DRACHENBURG
DAS SCHLOSS DER 1001 GESCHICHTEN
Von Anfang an ist die Geschichte von Schloss Drachenburg ungewöhnlich. In seinem gerade einmal 126jährigen Bestehen hatte das eher junge Schloss nicht weniger als elf Besitzer und immer wieder wechselte die Nutzung. Es wurde als privates Statussymbol, als Ferienort für Sommerfrischler, als Frauengenesungsheim, Heimschule mit Internat, Adolf-Hitler-Schule und als Reichsbahnschule genutzt. Das Schloss wurde mehrfach verkauft und einmal sogar in Etappen versteigert. [mehr...]
STEPHAN SARTER UND SCHLOSS DRACHENBURG
DAS VERMÄCHTNIS DES BÖRSENBARONS
1881 beginnt ein emsiges Treiben am Drachenfels. In nur dreijähriger Bauzeit entsteht hier das Schloss Drachenburg, für das ganze Eselskarawanen im Einsatz gewesen sein müssen. Denn Esel beförderten das Baumaterial, das aus den Steinbrüchen des Siebengebirges, aber auch aus dem Spessart und aus der Eifel nach Königswinter geschafft wurde. Allein 2,3 Millionen Ziegelsteine brauchte der Bauherr Baron Cornelius Stephan von Sarter, um seinen Traum von einem repräsentativen Wohnsitz zu erfüllen und so seinen gesellschaftlichen Status zum Ausdruck zu bringen. Wer war der Mann, der als Sohn einer Gastwirtsfamilie geboren wurde und zum Baron aufstieg? Der ein Prunkschloss am Rhein errichtete, sein Leben aber in Paris verbrachte und dort gar die französische Staatsbürgerschaft erwarb? [mehr...]
REGIONALE 2010
DIE RHEINISCHE WELT-AUSSTELLUNG
Zwischen Braunkohle und Talsperren, Bayer-Kreuz und Drachenfels gibt es eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt: lebendige Städte und naturnahe Erholungsgebiete, moderne Unternehmen und altehrwürdige Denkmäler. Der Pulsschlag dieser Region schlägt zurzeit schneller als sonst, denn hier passiert an vielen Stellen gleichzeitig etwas: Die "Regionale 2010" bereitet im Großraum Köln/Bonn die Präsentation von 60 herausragenden Projekten vor. [mehr...]
INTERNATIONALES JAHR DER ASTRONOMIE
DER BLICK INS NRWELTALL
Nichts ist so schön wie der Mond von Wanne-Eickel, beteuerte 1962 ein beliebter Schlager. Den "größten Mond auf Erden" allerdings kann man zurzeit in Oberhausen bestaunen. Anlässlich des Internationalen Jahrs der Astronomie sorgt im dortigen Gasometer ein spektakuläres Mondmodell mit 25 Metern Durchmesser für ein wahrhaft "astronomisches Erlebnis". Kosmische Perspektiven eröffnen sich aber auch an vielen anderen Orten Nordrhein-Westfalens - angefangen beim Renaissance-Himmel von Medebach über die Bochumer Kuppel von "Kap Kaminski" bis hin zum zweitgrößten Radioteleskop der Welt in der Eifel. [mehr...]
MIT HERZ UND SACHVERSTAND FÜR DIE NATUR
BIOLOGISCHE STATIONEN IN NORDRHEIN-WESTFALEN
In den Landkreisen und größeren Städten Nordrhein-Westfalens nehmen die Mitarbeiter der Biologischen Stationen vielfältige Aufgaben wahr: Sie pflegen und betreuen Naturschutzgebiete, erfassen den Zustand gefährdeter Biotope und ihrer wild lebenden Tier- und Pflanzenarten, beraten Planer und Landwirte und informieren Bürger und Besucher über die Schönheit und den Schutz der heimischen Natur. Kein anderes Bundesland besitzt ein vergleichbares Netzwerk aus staatlich geförderten Vereinen mit qualifizierten Fachleuten und ihren ehrenamtlichen Helfern. [mehr...]
IMPERIUM - KONFLIKT - MYTHOS
DIE VARUSSCHLACHT UND IHRE MYTHEN
Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. erlitt der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus eine verheerende Niederlage, die als Schlacht im Teutoburger Wald in die Geschichte eingegangen ist. Doch wer war eigentlich der Gegenspieler von Varus? Manche nennen ihn Hermann, andere Arminius, einige sogar Siegfried. Hält man sich an das riesige Hermannsdenkmal in der Nähe von Detmold, dann war er ein Freiheitsheld. Doch wessen Freiheit wurde da eigentlich verteidigt? Ab Mai 2009 schildern drei große Ausstellungen die historischen Hintergründe der Varusschlacht – und wie daraus ein Geschichtsmythos wurde. [mehr...]
NATIONALPARK EIFEL - ENGAGEMENT DER NRW-STIFTUNG
WO DER EIFELTIGER JAGD
Wenn man die Größe außer Acht lässt und auch bei der Färbung nicht zu pingelig ist, erinnert eine jagende Wildkatze tatsächlich an einen Tiger. Der scheue Mäusejäger kommt in NRW nur noch in der Eifel regelmäßig vor. Deshalb ist der "Eifeltiger" für den Nationalpark Eifel auch ein Markenzeichen, ebenso wie Rothirsch, Biber und Schwarzstorch. Es gehört jedoch viel Glück dazu, eines dieser Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Dass ein Besuch des Nationalparks trotzdem immer lohnt, auch im Winter, das garantiert die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, in der selbst die Beobachtung von häufigeren Arten zu einem unvergesslichen Erlebnis werden kann. [mehr...]
WILDE WEIDEN IN NRW
DIE NEUEN WILDEN
Steinzeitliche Abbildungen von Auerochse, Wildpferd und anderen Wildtieren faszinieren wegen ihrer Lebendigkeit. Bei Ökologen wecken sie zusätzlich Fantasien: Wie sah es damals bei uns aus, und welchen Einfluss hatten die großen Pflanzenfresser auf Vegetation und Landschaftsbild? Ist die biologische Vielfalt unserer Heiden, Magerrasen und Triften vielleicht sogar das Erbe einer jahrhunderttausendelangen Koevolution mit diesen herbivoren Wildtieren? Es ist spannend, der Frage nachzugehen, welche Rolle große Huftiere in natürlichen und halbnatürlichen Ökosystemen gespielt haben könnten, und ob man sie auch heute noch gewinnbringend für den Naturschutz einsetzen kann. In einigen Großschutzgebieten Nordrhein-Westfalens wird dies zurzeit im Freilandexperiment untersucht. [mehr...]
ALS STIFTER GEZIELT HELFEN
EIN HERZ FÜR BRAUNKEHLCHEN, DUKATENFALTER UND ARNIKA
Die Natur liegt Ursula Reimann am Herzen. Mit ihrem Mann Eduard entdeckte die gebürtige Berlinerin bei Reisen durch Deutschland und Europa den Reiz verschiedener Landschaften und die schönen Seiten der Natur – aus ihrer Freude an den Naturschönheiten und Denkmälern schöpften beide innere Ruhe und Kraft. [mehr...]
GEFÄHRDET: DIE FELDGRILLE IN NRW
... ZIRP
Ihr Name und ihr Zirpen sind jedermann ein Begriff, und doch erkennen viele Menschen die Feldgrille nicht, wenn sie sie zum ersten Mal sehen. Grillen sind nämlich keine grünen Hüpfer, wie oft angenommen wird, sondern lackschwarze Dickköpfe. Wegen der intensiv betriebenen Landwirtschaft sind die musikalischen Sympathieträger in vielen Gebieten Nordrhein-Westfalens allerdings auf dem Rückzug. Große Vorkommen gibt es bei uns fast nur noch in den Heidegebieten am Niederrhein und in der westfälischen Senne. [mehr...]
MACULINEA-STIFTUNG NRW
EIN VERMÄCHTNIS FÜR DIE WIESENKNOPF-AMEISENBLÄULINGE
Ihre Raupen lassen sich wie ein Kuckucksei in den Bau von Ameisen aufnehmen und von ihnen pflegen – und fressen bis zu ihrer Verwandlung zum Schmetterling deren Brut. Was grausam klingt, ist für Heidrun und Egbert Brieskorn aus Eitorf eine Herzensangelegenheit. Seit vielen Jahren bereits setzt sich das Ehepaar für den Schutz der Wiesenknopf-Ameisenbläulinge ein und hat dafür nun die "Maculinea-Stiftung NRW" unter dem Dach der NRW-Stiftung gegründet. [mehr...]
KLOSTERLAND NRW
VOM NUTZEN ALTER KLÖSTER
Mindestens 800 klösterliche Niederlassungen wurden seit dem Mittelalter auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalens gegründet. Doch da, wo einst Mönche und Nonnen beteten, zogen im 19. Jahrhundert oft Schulen, Krankenhäuser oder Fabriken ein. Enteignung und Verkauf machten aus manchen Klöstern Privatschlösser, aus anderen Strafanstalten. Nicht wenige altehrwürdige Gebäude wurden abgerissen oder verkamen zu Ruinen. Heute zeigen in NRW erfolgreiche Initiativen, wie sich alte Klosteranlagen vor dem Verfall retten lassen – und wie man ihnen mit Museen, Konzertsälen und blühenden Gärten neues Leben einhauchen kann. [mehr...]
ERFOLGREICHE STIFTUNGSKOOPERATION
GEMEINSAM GEFÖRDERT IST DOPPELT GUT
Wie kann man mit den Mitteln der NRW-Stiftung möglichst vielen engagierten Initiativen und Vereinen helfen? Um hier erfolgreich zu sein, sucht die NRW-Stiftung auch stets nach Wegen, weitere finanzielle Standbeine aufzubauen. Die Mitgliedsbeiträge und Spenden des Fördervereins oder treuhänderische Stiftungen unter dem Dach der NRW-Stiftung sind hier zwei Finanzquellen, die aktiv beworben werden. Ein anderer Weg ist die Zusammenarbeit mit selbstständigen Stiftungen, die sich auf ähnlichen Themenfeldern "tummeln". Warum dies für beide Seiten eine gewinnbringende Idee ist, zeigt die Zusammenarbeit zwischen der NRW-Stiftung und der Dr. Gustav Bauckloh Stiftung in Dortmund. [mehr...]
BEETHOVEN IN BITS UND BYTES
NEUES AUS DEM DIGITALEN BEETHOVEN-HAUS
Wer Beethoven erleben will, kann Konzerte besuchen, CDs auflegen – oder einfach selbst in die Tasten greifen. Klavierunterricht ist dafür nicht unbedingt notwendig: In der virtuellen Welt des "Digitalen Beethoven-Hauses" genügt schon eine simple Computertastatur, um Leben und Werk des berühmten Komponisten auf völlig neue Weise zu entdecken. Dabei kommen erfahrene Spezialisten ebenso auf ihre Kosten wie musikbegeisterte Laien oder jugendliche Einsteiger, die erst einmal nur "Hallo Beethoven" sagen möchten. [mehr...]
LANDSCHAFT DER LEISEN TÖNE
FASZINATION MOOR
In Mooren gehen die Uhren langsamer. Die Eintönigkeit und der Ernst der Landschaft sind auf Schritt und Tritt zu spüren: Der federnde Torfboden, spiegelndes, braunes Wasser, von Wollgras gekrönte Bulten oder der schaukelnde Flug einer Kornweihe. Nicht nur spezialisierte Pflanzen und Tiere sind auf die verbliebenen Moore angewiesen. Moorlandschaften erinnern an die Entbehrungen der Menschen, die in früheren Jahrhunderten das Moor nutzten und deren Alltag vom Moor geprägt wurde. Die Erhaltung und Entwicklung der wenigen noch verbliebenen Reste ist eine anspruchsvolle Aufgabe des Naturschutzes. [mehr...]
DER BIBER BREITET SICH IM RHEINLAND WIEDER AUS
DER BAUHERR VOM BACH
Bei einem Gang entlang der Schwalm im Kreis Viersen stößt Peter Kolshorn im Jahr 1998 auf Weidenstämmchen mit auffälligen Nagespuren. Er ist Mitarbeiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen und ein kenntnisreicher Zoologe, aber er denkt: Das kann nicht sein, hier gibt es doch keine Biber, wahrscheinlich waren Bisam oder Nutria am Werk. Knapp zwei Jahre später jedoch bestätigen holländische Kollegen seinen Anfangsverdacht. Gefällte Bäume und abgenagte Zweige sprechen eine eindeutige Sprache: Der Biber ist zurück! [mehr...]
ALLEEN IN NRW
GRÜNES BAND AM WEGESRAND
"Was riecht hier so gut?" Mancher Fußgänger hält inne und genießt den zarten Nektarduft, der aus den weißen Baumkronen herüberweht. Der Wohlgeruch der Pflaumenblüten und das Summen der Bienen waren früher allgegenwärtig beim Frühjahrsspaziergang um den Annaberger Hof in Bonn. Doch von der ehemals durchgehenden Obstbaumallee waren zuletzt nur noch wenige Einzelgehölze übrig. Jetzt wurden die Baumreihen durch das Anpflanzen junger Hochstämme wieder vervollständigt. [mehr...]
WANDERLAND NRW
DER WEG IST DAS ZIEL
Zum Wandern braucht man geeignete Schuhe und passende Kleidung. Aber wozu dienen über tausend Dosen Farbe und ungezählte Pinsel, Drahtbürsten und Scheren? Die Antwort kennen die vielen ehrenamtlichen Helfer der nordrhein-westfälischen Wandervereine: Dieses Material benötigen sie, um alljährlich die Markierung eines Wanderwegenetzes von mehreren 10.000 Kilometern Länge zu erneuern. Die Wanderwege in NRW sind aber nicht nur gut markiert, sie sind auch landschaftlich markant: Sieben von ihnen wurden bereits mit dem neuen Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet – so viele wie in keinem anderen Bundesland. [mehr...]
SPUREN DER RÖMER IM RHEINLAND
ALLE WEGE FÜHRTEN NACH ROM
Römische Soldaten sind mit Sicherheit hier vorbeigekommen. Legionäre, schwer beladen mit Schild, Spieß und Schanzzeug, auf dem Marsch zu den Kastellen am Rhein. Kuriere galoppierten vorbei, vielleicht mit Eilmeldungen auf dem Weg von Trier zum niedergermanischen Provinzstatthalter in Köln. Und Ochsenkarren müssen hier unterwegs gewesen sein, mit Handelswaren oder Baustoffen aus der Eifel: Weil man die Güter nicht über Flüsse verschiffen konnte, musste man damit eben langsam über die Landstraßen ziehen. [mehr...]
KOPFWEIDENPFLEGE AM NIEDERRHEIN
WINTERZEIT – WEIDENZEIT
Wenn die Bäume ihre kahlen Äste in den Winterhimmel strecken, legen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Biotopschutz im Kreis Viersen ihre Schutzkleidung an und greifen zur Säge.
Nicht weniger als 900 Kopfweiden stutzten sie in der vergangenen Saison. Jedes Jahr kommen andere Bäume an die Reihe. Nach fünf oder sechs Wintern ist man einmal "durch" und darf dann gleich wieder von vorn beginnen. Denn nur wenn die Weiden regelmäßig gekappt werden, bleiben sie die "Charakterköpfe" der niederrheinischen Kulturlandschaft. [mehr...]
Nicht weniger als 900 Kopfweiden stutzten sie in der vergangenen Saison. Jedes Jahr kommen andere Bäume an die Reihe. Nach fünf oder sechs Wintern ist man einmal "durch" und darf dann gleich wieder von vorn beginnen. Denn nur wenn die Weiden regelmäßig gekappt werden, bleiben sie die "Charakterköpfe" der niederrheinischen Kulturlandschaft. [mehr...]
NATURWALDZELLEN IN NORDRHEIN-WESTFALEN
DER URWALD VON MORGEN
Urwälder in Nordrhein-Westfalen? "Nur eine Frage der Zeit!", sagen Waldökologen. Wälder ganz ohne Spuren menschlicher Einflussnahme gibt es bei uns derzeit zwar nicht, aber unsere Urenkel werden sie, wenn es gut läuft, an mindestens 74 Stellen wieder bestaunen können. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, wurden während der vergangenen 35 Jahre im ganzen Land sogenannte Naturwaldzellen ausgewiesen, repräsentative Waldbestände, in denen der Mensch nur beobachtet, aber nicht mehr eingreift. [mehr...]
MIT DEN ORCHIDEENSCHÜTZERN UNTERWEGS
EDELSTEINE UNSERER FLORA
"Da ist eine Biene!" Dr. Michael Luwe deutet mit dem Zeigefinger in die lückige Krautschicht, aber ein Insekt ist dort beim besten Willen nicht zu sehen. Was Luwe, der Leiter des "Arbeitskreises Heimische Orchideen"(AHO), entdeckt hat, ist auch keine Imme, sondern eine unscheinbare, kaum handhohe Pflanze, an der jeder Laie achtlos vorübergehen würde: "Wenn wir von der ,Biene‘ sprechen, meinen wir die Bienen-Ragwurz, eine Orchideenart. Die hier wird erst in ein paar Tagen aufblühen ..." [mehr...]
20 JAHRE NRW-STIFTUNG
"WEGWEISEND " IN SACHEN EHRENAMT
Wenn andere längst den Feierabend genießen, arbeiten sie gern weiter. Am Wochenende haben sie oft alle Hände voll zu tun, und wenn sonntags die Nachbarschaft noch schläft, sind sie schon wieder freiwillig auf den Beinen – jeder Vierte in NRW arbeitet ehrenamtlich. Und auch im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege sind die Ehrenamtlichen eine unverzichtbare Größe. [mehr...]
HEINRICH HEINE UND SEINE HEIMAT
EINE SPURENSUCHE NACH DEM RHEINISCHEN UND DEUTSCHEN DICHTER
Vor 150 Jahren ist Heinrich Heine im Pariser Exil gestorben. Deutschland hatte ihn nicht nur wegen der Zensur um den Schlaf gebracht. Das Land und dessen Sprache blieben dem gebürtigen Düsseldorfer bis zuletzt Heimat und Sehnsuchtsort. Eine kleine Spurensuche nach dem rheinischen und deutschen Dichter Heinrich Heine. [mehr...]
MÄRCHENSCHLOSS DRACHENBURG
Am Tor zum wohl bekanntesten Abschnitt des Rheintals steht in Königswinter weithin sichtbar das Schloss Drachenburg. Ebenso weit sichtbar waren in den vergangenen Jahren aber auch Kräne und Baugerüste am Schloss, denn es wird zurzeit umfassend restauriert. [mehr...]
SCHAFE HELFEN IM GLOCKENGRUND
VON ORCHIDEEN UND ANDEREN BOTANISCHEN KOSTBARKEITEN
Wenn man nur weit genug hineinfährt in den Hochsauerlandkreis, bis fast an den Rand, unweit der Grenze zu Hessen, dann kommt man nach Udorf, einem Ortsteil südlich von Marsberg. Hier zeigt sich das Sauerland bisweilen von seiner schönsten Seite. Wie auf einer Postkartenidylle zieht ein Schäfer mit seiner Herde über die sanften Hügel, unterhalb des Stalles im Naturschutzgebiet Glockengrund erstreckt sich ein dichtes Mosaik blumenbunter Wiesen und Weiden. [mehr...]
DIE GESCHICHTE DES NATURSCHUTZES IN DEUTSCHLAND
SO KAM DER NATURSCHUTZ IN BEWEGUNG
Naturromantik und Zivilisationskritik stehen am Beginn der Naturschutzbewegung im 19. Jahrhundert. Fragen der Umweltverschmutzung und der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen kommen im Verlauf des 20. Jahrhunderts hinzu, und der Naturschutz bahnt sich seinen Weg in die nationale und internationale Politik. [mehr...]
INDUSTRIE -> NATUR
WILDNIS ZWISCHEN ROST UND SCHLACKE
In Herne muss man von der Wohnstraße in der alten Zechensiedlung nur zweimal um die Ecke gehen, dann ist man dort, wo viele der Großväter und Väter früher verdammt hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten mussten. Doch die Arbeitsplätze gibt es schon lange nicht mehr und da, wo einst die Schlote rauchten, wachen heute Goldrute, Königskerzen und Sommerflieder. Sie sind typisch für den pflanzlichen Wildwuchs auf Industriebrachen, der im Schatten von stillgelegten Fördertürmen und Hochöfen emporsprießt und eine neue Ära einläutet. [mehr...]
MIT ENGAGEMENT FÜR DIE HEIMAT
EHRENAMT IN NRW
Seine freie Zeit gehört dem Landschaftshof Baerlo. Bernd Rosenkranz führt Radfahrer und Spaziergänger durch die Naturschutzausstellung am Rande des Nettetals, er kümmert sich um die schottischen Hochlandrinder neben dem Hof oder er hilft den Korbflechtern, Nisthilfen für Störche herzustellen. Rosenkranz gehört zu den etwa 28 Prozent der Bevölkerung - so hat das Institut für Demoskopie Allensbach recherchiert -, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich und unentgeltlich engagieren. [mehr...]





