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INTERNATIONALES JAHR DER ASTRONOMIE

DER BLICK INS NRWELTALL

Nichts ist so schön wie der Mond von Wanne-Eickel, beteuerte 1962 ein beliebter Schlager. Den "größten Mond auf Erden" allerdings kann man zurzeit in Oberhausen bestaunen. Anlässlich des Internationalen Jahrs der Astronomie sorgt im dortigen Gasometer ein spektakuläres Mondmodell mit 25 Metern Durchmesser für ein wahrhaft "astronomisches Erlebnis". Kosmische Perspektiven eröffnen sich aber auch an vielen anderen Orten Nordrhein-Westfalens - angefangen beim Renaissance-Himmel von Medebach über die Bochumer Kuppel von "Kap Kaminski" bis hin zum zweitgrößten Radioteleskop der Welt in der Eifel. [mehr...]

MIT HERZ UND SACHVERSTAND FÜR DIE NATUR

BIOLOGISCHE STATIONEN IN NORDRHEIN-WESTFALEN

In den Landkreisen und größeren Städten Nordrhein-Westfalens nehmen die Mitarbeiter der Biologischen Stationen vielfältige Aufgaben wahr: Sie pflegen und betreuen Naturschutzgebiete, erfassen den Zustand gefährdeter Biotope und ihrer wild lebenden Tier- und Pflanzenarten, beraten Planer und Landwirte und informieren Bürger und Besucher über die Schönheit und den Schutz der heimischen Natur. Kein anderes Bundesland besitzt ein vergleichbares Netzwerk aus staatlich geförderten Vereinen mit qualifizierten Fachleuten und ihren ehrenamtlichen Helfern. [mehr...]

IMPERIUM - KONFLIKT - MYTHOS

DIE VARUSSCHLACHT UND IHRE MYTHEN

Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. erlitt der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus eine verheerende Niederlage, die als Schlacht im Teutoburger Wald in die Geschichte eingegangen ist. Doch wer war eigentlich der Gegenspieler von Varus? Manche nennen ihn Hermann, andere Arminius, einige sogar Siegfried. Hält man sich an das riesige Hermannsdenkmal in der Nähe von Detmold, dann war er ein Freiheitsheld. Doch wessen Freiheit wurde da eigentlich verteidigt? Ab Mai 2009 schildern drei große Ausstellungen die historischen Hintergründe der Varusschlacht – und wie daraus ein Geschichtsmythos wurde. [mehr...]

NATIONALPARK EIFEL - ENGAGEMENT DER NRW-STIFTUNG

WO DER EIFELTIGER JAGT

Wenn man die Größe außer Acht lässt und auch bei der Färbung nicht zu pingelig ist, erinnert eine jagende Wildkatze tatsächlich an einen Tiger. Der scheue Mäusejäger kommt in NRW nur noch in der Eifel regelmäßig vor. Deshalb ist der "Eifeltiger" für den Nationalpark Eifel auch ein Markenzeichen, ebenso wie Rothirsch, Biber und Schwarzstorch. Es gehört jedoch viel Glück dazu, eines dieser Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Dass ein Besuch des Nationalparks trotzdem immer lohnt, auch im Winter, das garantiert die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, in der selbst die Beobachtung von häufigeren Arten zu einem unvergesslichen Erlebnis werden kann. [mehr...]

WILDE WEIDEN IN NRW

DIE NEUEN WILDEN

Steinzeitliche Abbildungen von Auerochse, Wildpferd und anderen Wildtieren faszinieren wegen ihrer Lebendigkeit. Bei Ökologen wecken sie zusätzlich Fantasien: Wie sah es damals bei uns aus, und welchen Einfluss hatten die großen Pflanzenfresser auf Vegetation und Landschaftsbild? Ist die biologische Vielfalt unserer Heiden, Magerrasen und Triften vielleicht sogar das Erbe einer jahrhunderttausendelangen Koevolution mit diesen herbivoren Wildtieren? Es ist spannend, der Frage nachzugehen, welche Rolle große Huftiere in natürlichen und halbnatürlichen Ökosystemen gespielt haben könnten, und ob man sie auch heute noch gewinnbringend für den Naturschutz einsetzen kann. In einigen Großschutzgebieten Nordrhein-Westfalens wird dies zurzeit im Freilandexperiment untersucht. [mehr...]

ALS STIFTER GEZIELT HELFEN

EIN HERZ FÜR BRAUNKEHLCHEN, DUKATENFALTER UND ARNIKA

Die Natur liegt Ursula Reimann am Herzen. Mit ihrem Mann Eduard entdeckte die gebürtige Berlinerin bei Reisen durch Deutschland und Europa den Reiz verschiedener Landschaften und die schönen Seiten der Natur – aus ihrer Freude an den Naturschönheiten und Denkmälern schöpften beide innere Ruhe und Kraft. [mehr...]


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