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DIE ROTE COUCH UNTERWEGS IN NRW

BILD FÜR BILD ZUM NRW-PORTRÄT MIT COUCH

Sind Sie schon der Roten Couch begegnet? An vielen Orten Nordrhein Westfalens hat der Fotograf Horst Wackerbarth sein weltberühmtes Möbel bereits aufgestellt, um Menschen darauf Platz nehmen zu lassen und ihnen seine "universellen Fragen" zu stellen. Schritt für Schritt entsteht so aus Fotos und Videointerviews das künstlerische Landesporträt zum 70. Geburtstag von NRW und zum 30. Geburtstag der NRW Stiftung. Die Ausstellung "heimat.nrw" wird ab September in Düsseldorf gezeigt und geht später auf Reisen. Bereits jetzt lassen viele Bilder erkennen, wie Wackerbarth bei dem Projekt arbeitet. [mehr...]

BETSCHEIDER BACHTAL

AUS ZUVERLÄSSIGER QUELLE

Besucher des Bergischen Landes vergessen gelegentlich, dass das Tal der Wupper, so idyllisch es streckenweise wirkt, ein altes Industrierevier ist. Es mag zwar dünner besiedelt sein, aber die Traditionen von Bergbau, Wasserkraftnutzung und Metallverarbeitung reichen hier viel weiter zurück als im Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Dortmund. Anders als im "Pott" blieb allerdings mehr Platz für die Natur. Ein reizvolles Waldgebiet mit mehreren besonders sauberen Quellbächen erstreckt sich entlang der Hochflächen und Hänge zwischen Remscheid und Leichlingen. [mehr...]

HAUS DER STIFTUNGEN

JOHANNES-RAU-SAAL IM HAUS DER STIFTUNGEN

Der Veranstaltungssaal im Haus der Stiftungen im Düsseldorfer Stadtteil Derendorf trägt nun den Namen Johannes-Rau-Saal. In einer Feierstunde stellten die nordrhein-westfälische Kulturministerin Christina Kampmann, Christina Rau, Dr. Fritz Behrens als Präsident der Kunststiftung NRW und Harry K. Voigtsberger als Präsident der NRW-Stiftung den kürzlich restaurierten Saal in der ersten Etage des denkmalgeschützten früheren Offizierskasinos unter seinem neuen Namen vor. [mehr...]

NSG QUARZSANDGRUBE IM RHEIN-SIEG-KREIS

KINDERZIMMER MIT SEIDENTAPETE

"Habitat in Terra sabulosa", zu Deutsch: Sie wohnt in sandiger Landschaft – so schrieb Carl von Linné vor mehr als 250 Jahren über die Frühlings-Seidenbiene. In einem Buch über die Tierwelt Schwedens taufte der berühmte Naturforscher die neu entdeckte Art auf den wissenschaftlichen Namen Apis cunicularia, was übersetzt so viel wie "Kaninchenartige Biene" bedeutet. Wahrscheinlich sahen die winzigen Nesteingänge der Insekten für Linné aus wie die Erdlöcher einer Kaninchenkolonie. Die interessante Wildbienenart gibt es auch bei uns. In einer stillgelegten Sandgrube bei BornheimBrenig im RheinSiegKreis kümmern sich Naturschützer darum, dass sie bei uns gute Lebensbedingungen behält. [mehr...]

STÖRCHE IM KREIS MINDEN-LÜBBECKE

STORCHEN-TRATSCH IM BESTEN SINNE

Das dürfte es wohl nirgendwo sonst auf der Welt geben: Im Schnitt jedes zweite Storchenbrutpaar im Kreis Minden-Lübbecke hat jetzt sein persönliches Türschild in Form einer Infotafel, die über die Geschichte des jeweiligen Horstes und seiner treuen Bewohner Auskunft gibt. Zugleich steht jede einzelne Tafel für ein Kapitel der großen Erfolgsgeschichte vom Storchenschutz an Weser und Bastau. In den vergangenen knapp 30 Jahren stieg die Zahl der Störche nämlich dank vieler gezielter Maßnahmen von drei Brutpaaren Ende der 1980er auf 57 Paare im Jahr 2015. [mehr...]

BARRIEREFREI IN NRW

HEIMAT OHNE HINDERNISSE

Erleben, was nah und wichtig ist, mitmachen bei Kultur- und Naturschutz – das sind Ziele, die allen Menschen offenstehen sollten. Doch selbst das Naheliegende ist nicht immer leicht erreichbar, zum Beispiel weil die Wege dorthin nicht jeder bewältigen kann oder weil notwendige Informationen nicht für jedermann verständlich aufbereitet sind. Barrierefreiheit und Inklusion sind die beiden Strategien, um solche Hürden zu beseitigen und Teilhabe für alle zu ermöglichen. Zahlreiche von der NRW-Stiftung geförderte Projekte bauen schon seit Jahren Brücken zu einer Heimat ohne Hindernisse. Sie veranschaulichen die vielen Aspekte einer Aufgabe, von deren Lösung alle profitieren können. [mehr...]

ASTROPEILER STOCKERT

60 JAHRE UND KEIN BISSCHEN VERPEILT

Er hat seinen Standort nie verlassen, aber trotzdem eine bewegte Geschichte – der Astropeiler auf dem Stockert, einer Bergkuppe in der Nordeifel. 1956 nahm das erste frei bewegliche Radioteleskop in der Bundesrepublik den Betrieb auf. Die extreme Kipp- und Drehbarkeit seiner 25-Meter-Parabolantenne ermöglichte neben der Weltraumbeobachtung auch Forschungen zur Radartechnik, zum "Peilen" also, woran im Kalten Krieg das Militär interessiert war. Bekannt wurde die Anlage jedoch durch zivile Wissenschaft. Vor den Mondflügen der NASA sammelte sie wichtige Erkenntnisse über den Erdtrabanten. [mehr...]

FLEDERMAUSFREUNDLICHE HÄUSER

LICHTSCHEUE WOHNGEMEINSCHAFTEN

Vielerorts gibt es Herbergen für spezielle Zielgruppen. Die einen präsentieren sich besonders radfahrerfreundlich, andere haben ein Herz für Reisende mit Vierbeinern. Seit dem vergangenen Jahr gibt es in NRW auch das Qualitätssiegel "Fledermausfreundliches Haus". Die Fledermäuse selbst können diese Empfehlung zwar nicht lesen, sie suchen die Gebäude aber dennoch Jahr für Jahr gezielt auf, um unter dem Dach ihre Jungen aufzuziehen. Die Toleranz und Aufgeschlossenheit der Besitzer gegenüber den gefährdeten Mitbewohnern verdient Anerkennung und ist gutes Beispiel für Artenschutz im eigenen Haus. [mehr...]

ZUR RETTUNG ARTENREICHER WIESEN IN WESTFALEN

SAG MIR, WO DIE BLUMEN SIND

Der Rückgang der biologischen Vielfalt in vielen Wiesen und Weiden schreitet fort, ein Trend, der sich auch durch zahlreiche Positivbeispiele innerhalb von Naturschutzgebieten bislang nicht aufhalten ließ. Hauptursache ist nach wie vor eine zu intensive Bewirtschaftung mit hohen Düngergaben, häufigem Mähen oder hoher Besatzdichte mit Weidevieh. Jedes Plus an Dünger geht mit einem Minus an heimischer Vielfalt einher. Statt blumenbunter, kräuterreicher Wiesen dominieren immer öfter artenarme Grasäcker. Das ist kein böser Wille der Landwirte, sondern eine Folge der ökonomischen Rahmenbedingungen. Eine Initiative von mehreren Biologischen Stationen in Westfalen möchte dem galoppierenden Schwund etwas entgegensetzen. Ihre Ideen und Praxiserfahrungen geben Hoffnung. [mehr...]

SYNAGOGEN UND JÜDISCHE SAMMLUNGEN

LEBENSWEGE UND TREFFPUNKTE – JÜDISCHE KULTUR IN NRW

Sind Gummibärchen koscher? Stimmt es, dass neunarmige Leuchter eigentlich nur acht Arme haben? Und wie kommt Superman in den Synagogensaal? Auf Fragen zur jüdischen Religion und Kultur gibt es in Nordrhein-Westfalen viele spannende Antworten. Unterwegs stößt man auf sehenswerte Bauwerke, außergewöhnliche Ausstellungen und lebendige Treffpunkte. Weite Fahrten durchs Land lohnen sich dabei ebenso wie lokale Erkundungen zu Fuß, per Fahrrad oder gar per Tanzschritt. Die Begegnung mit der Vielfalt jüdischen Lebens schließt das Gedenken an die Opfer antijüdischer Verbrechen mit ein. [mehr...]


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