Aktueller Hintergrundbericht

NEUES AUS DEM MUSEUM DER MENSCHHEIT
2016  |  2015  |  2014  |  2013  |  2012  |  2011  |  2010  |  2009  |  2008  |  2007  |  2006

DIE URDENBACHER KÄMPE BEI DÜSSELDORF

ZURÜCK IM ALTEN BETT

Im weiten Bogen zieht sich ein verlandeter Flussarm um die Rheinaue zwischen Urdenbach und Baumberg. Die alte Flutrinne wurde in den vergangenen Jahrzehnten nur noch bei hohen winterlichen Hochwassern vom Rhein durchspült. Die meiste Zeit lag der einst amphibische Lebensraum auf dem Trockenen. Seit 1956 hielt ein kilometerlanger Damm steigendes Wasser des Altrheins und des Garather Mühlenbachs auf Distanz. Damit ist es jetzt vorbei: Nach zwei Deichöffnungen darf der Mühlenbach wieder frei fließen und den Altrheinarm fluten. Nicht nur Flora und Fauna profitieren davon. Für Anwohner und Besucher im Düsseldorfer Süden präsentiert sich der Urdenbacher Altrhein wieder als wahres Naturparadies. [mehr...]

ARCHIVE UND SAMMLUNGEN IN NORDRHEIN-WESTFALEN

VON SCHATZKAMMERN UND GEDÄCHTNISSPEICHERN

Für Computerbenutzer ist es eine Schreckensvorstellung: Die Technik versagt, Sicherheitskopien fehlen – und zusammen mit Texten und Fotos verschwinden unwiederbringliche Erinnerungen. Doch nicht nur Privatpersonen, sondern auch Institutionen und Organisationen, ja, ganze Städte und Länder wären ohne Text-­ und Bilddokumente aus der Ver­gangenheit praktisch gedächtnislos. Archive bergen einen wesentlichen Teil unseres kulturellen Erbes. Zugleich sind sie Schatzkammern, in denen sich spannende Spuren der Geschichte freilegen lassen. Doch was haben sie mit Hühnerställen und Tabakstüten zu tun? Die Antwort liefert eine Reise durch das sammelnde und sortierende Nordrhein­-Westfalen. [mehr...]

WO VERBRINGEN UNSERE STÖRCHE DEN WINTER?

AFRIKAREISE ODER SPANIENTRIP?

Storchenpaare bleiben sich ein Leben lang treu, füttern ihre Jungen mit Fröschen und fliegen im Herbst nach Afrika. So etwa lauten gängige Klischees von der Lebensweise unserer Weißstörche. In Wirklichkeit sind Partnerwahl, Nahrungsspektrum und Winterquartier von Meister Adebar viel variabler. Im Spannungsfeld der sich wandelnden Umwelt bewegen sich die Störche auf einem schmalen Grat zwischen genetischem Erbe und der Notwendigkeit zur Anpassung. Auch im Zugverhalten der nordrhein­-westfälischen Störche gibt es offenbar keine ewig gültigen Gesetze, wie die Beobachtungen der letzten Jahre zeigen. [mehr...]


Druckversion  [Druckversion]