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NATURSCHUTZGEBIETE IM KREIS BORKEN

IMPRESSIONEN AUS DEM ZWILLBROCKER VENN

Wenn es stimmt, dass der Name "Flamingo" auf das flammenfarbende Gefieder anspielt, dann können Besucher des Zwillbrocker Venns selbst beurteilen, welcher Flamingo den glühendsten Eindruck macht. Gleich drei unterschiedliche Arten, nämlich Chileflamingo, Rosaflamingo und Kubaflamingo sind in den Sommermonaten im Naturschutzgebiet an der holländischen Grenze zu beobachten. Sie leben dort wild und pflanzen sich erfolgreich fort. [mehr...]

NATUR AM DENKMAL

EIN HERZ FÜR MAUERBLÜMCHEN

Festungsanlagen, Burgruinen und Stadtmauern sind Bauwerke von hoher Anziehungskraft – nicht nur für Touristen, sondern auch für Pflanzen und Tiere. Manche Eigentümer sehen in spontanem Grün allerdings Anzeichen für mangelnde Sicherheit und Pflege. Wo Moos und Mauerraute sprießen, so ihre Befürchtung, droht buchstäblich etwas aus den Fugen zu geraten. Da erscheint es konsequent, bei Sanierungen sämtliche Pflanzen zu beseitigen und alle Lücken zu vermörteln. In Wirklichkeit verursacht krautiger Bewuchs jedoch keine Schäden, er ist lediglich ein Zeugnis der Zeit. [mehr...]

SPECHTE IM STIFTUNGSWALD

WER KLOPFT?

Spechte sind zuverlässige Informanten: Jede Art hat ganz charakteristische Ansprüche an ihren Lebensraum. Durch ihre Anwesenheit oder ihr Fehlen teilen uns die gefiederten Zimmerleute also viel über den Zustand eines Waldes oder einer alten Parkanlage mit. Als sogenannte "Zeigerarten" sind Spechte auch deshalb gut geeignet, weil man sie ganzjährig beobachten kann. Im Gegensatz zu vielen anderen Insektenfressern unter den Vögeln ziehen sie im Herbst nicht nach Süden. Selbst wenn man sie nicht "persönlich" in ihrem Revier antrifft, kann man immer noch ihre typischen Spuren finden: aufgemeißeltes Totholz, Nisthöhlen oder Spechtschmieden. [mehr...]

NATIONALES NETZWERK NATUR

TREUHÄNDER DER NATUR

So wie sich die NRW-Stiftung in Nordrhein-Westfalen für Natur- und Kulturgüter engagiert, so treten überall in Deutschland Stiftungen, Vereine und Verbände für den Erhalt wertvoller Landschaften ein. Die gemeinsamen Erfahrungen belegen, dass die Sicherung besonders wichtiger Gebiete durch Kauf von Grund und Boden ein Erfolgsmodell des Naturschutzes ist. Mit dem "zweckgebundenen Erwerb" allein ist es aber nicht getan. Selbst wenn die Naturentwicklung wie in sogenannten "Wildnisgebieten" ungesteuert verlaufen darf, bleiben Öffentlichkeitsarbeit, Besucherlenkung und Beobachtung unverzichtbare Dauer-aufgaben. Auch die Betreuung der Gebiete bleibt für die Eigentümer eine große Herausforderung. Jetzt fördert ein neues "Nationales Netzwerk Natur" den Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme. [mehr...]


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