Aktueller Hintergrundbericht

REFORMATIONSJUBILÄUM 2017
2016  |  2015  |  2014  |  2013  |  2012  |  2011  |  2010  |  2009  |  2008  |  2007  |  2006

WASSERBÜFFEL BEIM OVERATH-IMMEKEPPEL

SCHLAMMBAD FÜR DEN NATURSCHUTZ

Wanderer im Bergischen Land reiben sich verwundert die Augen. Was da vor ihnen steht, sind doch Wasserbüffel, wie sie in Südasien gehalten werden! Soll jetzt vor den Toren Kölns vielleicht Reis angebaut oder Mozzarella aus Büffelmilch hergestellt werden? Nicht ganz – im Rheinisch-Bergischen Kreis haben die schwarzen Hornviecher einen anderen Auftrag. Die Talwiesen des Naturschutzgebiets Volbachtal drohten zuzuwachsen –seltene Pflanzen hätten ihre Wuchsplätze verloren und gefährdete Gelbbauchunken ihre Laichtümpel. Deshalb brauchte der Bergische Naturschutzverein (RBN) kompetente Helfer, die möglichst viele Landschaftspflege-Aufgaben erledigen können. Die Wahl fiel auf die Büffel. Sie fressen wucherndes Grünzeug, sorgen für Amphibientümpel und sind obendrein eine Attraktion für die Wanderer. [mehr...]

FÜNF JAHRE MACULINEA-STIFTUNG NRW

EIN STIFTUNG FÜR DEN AMEISENBLÄULING

Der Wiesenknopf-Ameisenbläuling hat es nicht leicht: Nur dort, wo sowohl der zur Familie der Rosengewächse gehörende Große Wiesenknopf als auch die Knotenameisen Myrmica rubra oder Myrmica scabrinodis vorkommen, kann der blau-braune Falter überleben. Einen solchen Lebensraum fi ndet der stark gefährdete Bläuling in NRW noch im Rhein- Sieg-Kreis. Das allerdings ist kein Zufall, sondern auch das Ergebnis des gezielten Engagements der Naturschützer Heidrun Brieskorn und ihres Mannes Professor Dr. Egbert Brieskorn, der kürzlich verstarb. Mit dem BUND-Arbeitskreis Mittlere Sieg haben die beiden in Eitorf Grundstücke erworben und in unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit gepflegt, um für die Ameisenbläulinge ideale Voraussetzungen zu schaffen. Unter dem Dach der NRW-Stiftung haben die beiden vor fünf Jahren eine eigene Stiftung für den dauerhaften Schutz des Ameisenbläulings gegründet. [mehr...]

ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF

"DIE WELT IM SCHNECKENHAUS" – NEUE WEGE ZUR DROSTE

"Westfalens Dichterin" – so nannte Annette von Droste-Hülshoff nicht etwa sich selbst, sondern die von ihr verehrte Lyrikerin Katharina Schücking. Doch während Letztere heute weitgehend vergessen ist, zählt "die Droste" zu den größten Namen nicht nur der westfälischen, sondern der deutschen Literatur. Dabei war Schreiben bloß eines ihrer vielen Talente. Sie war auch Komponistin, Sängerin und Pianistin, und sie griff gerne zum Zeichenstift. Im Bild festgehalten hat sie dabei auch die Wasserburg Hülshoff, wo sie geboren wurde, und den kleinen Landsitz "Haus Rüschhaus" bei Münster, wo sie einen Großteil ihres Lebens verbrachte. Beide Stätten bieten faszinierende Einblicke in die Welt der Dichterin. Seit 2012 sorgt eine neue Stiftung für ideenreiche Konzepte rund um das Erbe der Droste. [mehr...]

STIFTUNGSKOOPERATIONEN ERREICHEN MEHR

GEMEINSAM MEHR ERREICHEN

Seit über sieben Jahren arbeiten die Dr. Gustav Bauckloh Stiftung und die NRW-Stiftung erfolgreich zusammen. Gemeinsam fördern sie Projekte zum Erhalt natürlicher Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten und für die Umweltbildung von Kindern im Vor- und Grundschulalter. [mehr...]

NEUES AUS DEM VORSTAND

"DAS PROFIL SCHÄRFEN"

Der nordrhein-westfälische Bau- und Wirtschaftsminister a. D. Harry Kurt Voigtsberger wurde vom Stiftungsrat der NRW-Stiftung zum neuen Präsidenten bestellt. Mit ihm sprach der Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, Dr. Norbert Tiemann, über Projekte und Perspektiven der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. [mehr...]

ZECHE ZOLLVEREIN

RUND UM DIE SCHÖNSTE ZECHE DER WELT

Die Zeche Zollverein mit ihrem charakteristischen Doppelstreben-Fördergerüst aus dem Jahr 1932 ist im wahrsten Wortsinn ein herausragendes nordrhein-westfälisches Wahrzeichen. Als eine von derzeit vier UNESCO-Welterbestätten in NRW darf man das ehemalige Bergwerk in einem Atemzug mit architektonischen Schätzen wie den Brühler Barockschlössern und den Domen in Köln und Aachen nennen. Zeche und benachbarte Kokerei bilden zusammen einen denkmalgeschützten Industriebereich von gewaltigen Ausmaßen. Seit Herbst letzten Jahres kann man ihn auf einer über drei Kilometer langen Ringpromenade umwandern. Auch per Fahrrad oder zu Fuß findet man hier den Weg zu historischen Werkanlagen, in denen der Betrieb zwar schon seit Jahrzehnten ruht – die aber trotzdem vor Aktivität nur so sprühen. [mehr...]

WETTBEWERB: UNSER DORF HAT ZUKUNFT

LEBEN AUF DEM LAND - EINE PERSPEKTIVE MIT ZUKUNFT?

*BILD1*Es hat schon was, so ein Landleben: Schöne Spazierwege beginnen direkt vor der Haustür, die Natur ist präsent, der Wechsel der Jahreszeiten allgegenwärtig. Mehr Platz für Alte und Junge, Opa hat noch seine Werkstatt, der Garten bietet Raum für Gestaltungsmöglichkeiten. Man kennt sich im Dorf, man hilft sich – oder kennt zumindest jemanden, der helfen kann. Die Kirmes und das Schützenfest, der Herbst- und Osterbasar, Kirchweih – im Dorf pflegt Mann bzw. Frau die Geselligkeit. Doch wie ist es bestellt um das Leben auf dem Lande, wo bundesweit alle drei Jahre eine Kommission mit dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" unterwegs ist, die Ausschau hält nach beispielhaftem Engagement für die Entwicklung des Zusammenlebens und des intakten dörflichen Umfelds? Dr. Frank Greshake, Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer NRW und selbst aktiver "Dörfler", zieht eine Bilanz zwischen der Idylle in auflagenstarken Hochglanzmagazinen und zunehmenden Abwanderungstendenzen. [mehr...]


Druckversion  [Druckversion]