Aktueller Hintergrundbericht

REFORMATIONSJUBILÄUM 2017
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BEETHOVEN IN BITS UND BYTES

NEUES AUS DEM DIGITALEN BEETHOVEN-HAUS

Wer Beethoven erleben will, kann Konzerte besuchen, CDs auflegen – oder einfach selbst in die Tasten greifen. Klavierunterricht ist dafür nicht unbedingt notwendig: In der virtuellen Welt des "Digitalen Beethoven-Hauses" genügt schon eine simple Computertastatur, um Leben und Werk des berühmten Komponisten auf völlig neue Weise zu entdecken. Dabei kommen erfahrene Spezialisten ebenso auf ihre Kosten wie musikbegeisterte Laien oder jugendliche Einsteiger, die erst einmal nur "Hallo Beethoven" sagen möchten. [mehr...]

LANDSCHAFT DER LEISEN TÖNE

FASZINATION MOOR

In Mooren gehen die Uhren langsamer. Die Eintönigkeit und der Ernst der Landschaft sind auf Schritt und Tritt zu spüren: Der federnde Torfboden, spiegelndes, braunes Wasser, von Wollgras gekrönte Bulten oder der schaukelnde Flug einer Kornweihe. Nicht nur spezialisierte Pflanzen und Tiere sind auf die verbliebenen Moore angewiesen. Moorlandschaften erinnern an die Entbehrungen der Menschen, die in früheren Jahrhunderten das Moor nutzten und deren Alltag vom Moor geprägt wurde. Die Erhaltung und Entwicklung der wenigen noch verbliebenen Reste ist eine anspruchsvolle Aufgabe des Naturschutzes. [mehr...]

DER BIBER BREITET SICH IM RHEINLAND WIEDER AUS

DER BAUHERR VOM BACH

Bei einem Gang entlang der Schwalm im Kreis Viersen stößt Peter Kolshorn im Jahr 1998 auf Weidenstämmchen mit auffälligen Nagespuren. Er ist Mitarbeiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen und ein kenntnisreicher Zoologe, aber er denkt: Das kann nicht sein, hier gibt es doch keine Biber, wahrscheinlich waren Bisam oder Nutria am Werk. Knapp zwei Jahre später jedoch bestätigen holländische Kollegen seinen Anfangsverdacht. Gefällte Bäume und abgenagte Zweige sprechen eine eindeutige Sprache: Der Biber ist zurück! [mehr...]

ALLEEN IN NRW

GRÜNES BAND AM WEGESRAND

"Was riecht hier so gut?" Mancher Fußgänger hält inne und genießt den zarten Nektarduft, der aus den weißen Baumkronen herüberweht. Der Wohlgeruch der Pflaumenblüten und das Summen der Bienen waren früher allgegenwärtig beim Frühjahrsspaziergang um den Annaberger Hof in Bonn. Doch von der ehemals durchgehenden Obstbaumallee waren zuletzt nur noch wenige Einzelgehölze übrig. Jetzt wurden die Baumreihen durch das Anpflanzen junger Hochstämme wieder vervollständigt. [mehr...]

WANDERLAND NRW

DER WEG IST DAS ZIEL

Zum Wandern braucht man geeignete Schuhe und passende Kleidung. Aber wozu dienen über tausend Dosen Farbe und ungezählte Pinsel, Drahtbürsten und Scheren? Die Antwort kennen die vielen ehrenamtlichen Helfer der nordrhein-westfälischen Wandervereine: Dieses Material benötigen sie, um alljährlich die Markierung eines Wanderwegenetzes von mehreren 10.000 Kilometern Länge zu erneuern. Die Wanderwege in NRW sind aber nicht nur gut markiert, sie sind auch landschaftlich markant: Sieben von ihnen wurden bereits mit dem neuen Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet – so viele wie in keinem anderen Bundesland. [mehr...]

SPUREN DER RÖMER IM RHEINLAND

ALLE WEGE FÜHRTEN NACH ROM

Römische Soldaten sind mit Sicherheit hier vorbeigekommen. Legionäre, schwer beladen mit Schild, Spieß und Schanzzeug, auf dem Marsch zu den Kastellen am Rhein. Kuriere galoppierten vorbei, vielleicht mit Eilmeldungen auf dem Weg von Trier zum niedergermanischen Provinzstatthalter in Köln. Und Ochsenkarren müssen hier unterwegs gewesen sein, mit Handelswaren oder Baustoffen aus der Eifel: Weil man die Güter nicht über Flüsse verschiffen konnte, musste man damit eben langsam über die Landstraßen ziehen. [mehr...]

KOPFWEIDENPFLEGE AM NIEDERRHEIN

WINTERZEIT – WEIDENZEIT

Wenn die Bäume ihre kahlen Äste in den Winterhimmel strecken, legen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Biotopschutz im Kreis Viersen ihre Schutzkleidung an und greifen zur Säge.
Nicht weniger als 900 Kopfweiden stutzten sie in der vergangenen Saison. Jedes Jahr kommen andere Bäume an die Reihe. Nach fünf oder sechs Wintern ist man einmal "durch" und darf dann gleich wieder von vorn beginnen. Denn nur wenn die Weiden regelmäßig gekappt werden, bleiben sie die "Charakterköpfe" der niederrheinischen Kulturlandschaft. [mehr...]


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